Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf mit „Café Fritz“

Krematorium_Ohlsdorf_46

Foto: Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf (© Dorfmüller, Kröger, Klier)

Der Friedhof Hamburg-Ohlsdorf ist der größte Parkfriedhof der Welt. Mit seinen 391 Hektar ist er zugleich die größte Grünanlage der Hansestadt. Hier gedeihen 450 Laub- und Nadelgehölzarten, die Teiche und Bäche sind von Wasservögeln belebt. Zu jeder Jahreszeit ist der Parkfriedhof eine Oase der Ruhe inmitten der belebten Metropole. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof kann sich jeder beisetzen lassen, unabhängig von Wohnort und Konfession.

Im November 2012 wurde das „Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf“ nach Um- und Neubau wiedereröffnet. Dabei wurde das eindrucksvolle, 1930-33 von Fritz Schumacher erbaute Hauptgebäude des Ohlsdorfer Friedhofs („Fritz-Schumacher-Krematorium“) renoviert sowie ein Neubau angefügt. Der Neubau enthält ein Foyer, zwei Feierhallen mit teilweise variabler Raumaufteilung, eine Urnen-Krypta, vier Abschiedsräume und Ausstellungsflächen. Auch gibt es erstmals Gastronomie auf dem Ohlsdorfer Friedhof: Das Café Fritz, benannt nach Fritz Schumacher, ist ebenfalls in dem Neubau gelegen. Dessen Angebot richtet sich sowohl an Trauernde als auch an Spaziergänger und Besucher.

Als „Raum der Ruhe“ soll es Trauernden Raum geben, sich dem Verstorbenen ein letztes Mal in Ruhe zuzuwenden. Friedhofsgäste können dort verweilen, auch bei einem Kaffee oder mehr. Veranstaltungen um das Thema Abschied und Trauer runden das Angebot ab und sorgen dafür, dass Vorbereitungen für das Unvermeidliche in Ruhe bedacht und getroffen werden können.

Der Friedhof Ohlshof hat darüber hinaus ein eigenes Friedhofsmuseum. Es besteht seit 1996. Träger ist „Hamburger Friedhöfe – Anstalt öffentlichen Rechts“. Der Friedhof und der Förderkreis haben die Konzeption dieses Museums gemeinsam erarbeitet. Die ehrenamtliche Betreuung obliegt dem Förderkreis, der dort auch sein Büro hat und sein Archiv verwahrt.

In dem kleinen historischen Gebäude wird auf 60 m² Fläche die Vielfalt der hamburgischen Friedhofs- und Bestattungskultur gezeigt. Im Vordergrund stehen dabei der Ohlsdorfer Friedhof als größter Parkfriedhof der Welt mit seiner Geschichte, seiner Grabmalkultur und seinen Gräbern bekannter Persönlichkeiten sowie die Entwicklung der Feuerbestattung in Hamburg.

Das Museum Friedhof Ohlsdorf gehört der Europäischen Vereinigung von Bestattungsmuseen an: EFFM (European Federation of Funeral Museums). 1998 haben sich jene europäischen Museen zur EFFM zusammengeschlossen, die sich der Bestattungs-, Friedhofs- und Trauerkultur widmen. Ihr gemeinsames Ziel ist die Verbreitung kultureller Werte im Umfeld von Sterben und Tod.

Quellen:

Advertisements

Friedhofscafés: „Café Strauss“ und „Café Finovo“

fruehstueck144_v-ARDFotogalerie

Foto: Café Strauss (Radio Bremen, WDR)

Der schöne rote Ziegelbau nahe der Kreuzberger Bergmannstraße stand lange leer, die Aufbahrungshalle des Friedrichwerderschen Friedhofs wurde nicht mehr gebraucht. Dabei laden die säulenbewehrte Terrasse und die sprichwörtliche Ruhe geradezu ein, sich hier in die Nachmittagssonne zu setzen.

Das Café Strauss hat im Mai 2013 eröffnet. Es ist neben dem Café Finovo in Schöneberg das zweite Friedhofscafé der Stadt Berlin. Die Betreiber Olga und Martin Strauss haben das Friedhofsgebäude als Café eingerichtet. Zuvor hatte Martin Strauss in einem der Verwaltungsgebäude seinen Arbeitsplatz. Er ist Architekt und Baubetreuer des kirchlichen Verwaltungsamts. Die vier Friedhöfe auf 20 Hektar Fläche machen diesen Abschnitt der Bergmannstraße ungewöhnlich ruhig. Im Gästebuch hat einer der Eröffnungsgäste das Café Strauss als „eine Oase der Ruhe“ in der Bergmannstraße bezeichnet. Alle Seiten profitieren von der Idee: Die Cafégäste genießen die friedliche Stille und der Friedhof kann ein bisschen Leben gut gebrauchen.

Friedhofscafés sind im Kommen. Jenseits der Gaststätten, die Trauergemeinden nach der Beisetzung mit Kaffee und Butterkuchen trösten, öffnen Lokale, die sich als ständige Begegnungsstätte verstehen oder als Treffpunkt in einer Oase der Ruhe. Nicht nur für Trauernde und Hinterbliebene, die gerade am Totensonntag die Gräber besuchen. Auch Spaziergänger und Touristen kommen regelmäßig in die Friedhofscafés.

„Es gab ganz wenige Menschen, die um die Totenruhe ihrer Angehörigen fürchteten“, sagt Martin Strauss. Viele Friedhofsbesucher kämen gern, manche fragten schon nach Grabplätzen in Sichtweite der Caféterrasse, erzählt er. Das Strauss „schafft eine wunderbare Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und der Toten. Es hilft“, hat ein Gast ins Gästebuch geschrieben.

„Du musst Teil des Ganzen sein, anders kann ein Friedhofscafé gar nicht funktionieren“, sagt Bernd Boßmann. Der 53-jährige Berliner Schauspieler und Schwulenaktivist hat früher unter dem Künstlernamen Ischgola Androgyn mit dem Regisseur Rosa von Praunheim Filme wie „Ich bin meine eigene Frau“ gedreht. Mit dem Finovo war er der erste Friedhofscafégründer der Hauptstadt. 2003 entdeckte er das leer stehende Gebäude auf dem Alten St. Matthäus-Kirchhof in Schöneberg, 2006 eröffnete er das Café.

„Es wird immer derer gedacht, die gestorben sind“, sagt er. „Man sollte aber auch an die denken, die den Friedhof pflegen und besuchen.“ Die Lebenden hätten Bedürfnisse, brauchten etwas zu essen und zu trinken, eine Toilette und vor allem Kommunikation. Heute springen die Gespräche von Tisch zu Tisch über, zwischen Trauernden und Nicht-Trauernden. „Es gibt viel Bedarf für Menschelndes“, sagt Boßmann.

In Berlin sollen demnächst mindestens drei weitere Friedhofscafés entstehen, etwa auf dem St. Thomas-Friedhof in Neukölln oder dem berühmten Dorotheenstädtischen Friedhof in Mitte. Jürgen Quandt vom Friedhofsverband kann sich vorstellen, dass sie immer dort eröffnen, „wo schöne, alte Friedhöfe gut gelegen sind“. Und wo es Besucher gibt, die sich an Grabesstille in der Großstadt freuen.

Quellen:

Raum der Stille im Brandenburger Tor Berlin

fullsize_raumderstille_betreiber2

Foto: Förderverein Raum der Stille in Berlin e.V.

Die Vision von einem für jeden offenen Raum der Stille inmitten Berlins entstand Ende 1988 im Ostteil der damals noch geteilten Stadt. Nach der Vereinigung Deutschlands im Jahre 1990 sprang der Funke auch auf Berliner im Westteil über, und es bildete sich bald ein kleiner Initiativkreis mit dem Ziel, in einem dafür geeigneten Gebäude – möglichst nahe an der ehemaligen Grenzlinie zwischen den beiden Machtblöcken und Ideologien – einen solchen Raum der Stille zu schaffen. Vorbild war der bis heute bestehende Meditationsraum, den UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld 1957 im Gebäude der Vereinten Nationen in New York hatte einrichten lassen.

Der Initiativkreis konstituierte sich 1993 als „Förderkreis Raum der Stille in Berlin e.V.“ unter der Schirmherrschaft der damaligen Präsidentin des Abgeordnetenhauses Dr. Hanna-Renate Laurien. Dank dem Entgegenkommen des Berliner Senats konnte der Förderkreis den Raum der Stille im Brandenburger Tor (nördliches Torhaus) am 27. Oktober 1994 eröffnen. Der Förderkreis ist bis heute Träger des Raumes; er sorgt vor allem dafür, dass der Raum täglich geöffnet ist und während der Öffnungszeiten von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut wird.

Mit dem Raum der Stille werden zwei Ziele verfolgt: Er soll allen Vorbeikommenden, Gästen und Stadtbewohnern Gelegenheit bieten, einzukehren, eine Weile in Stille Platz zu nehmen, sei es, um zu entspannen, sei es, um sich an diesem geschichtsträchtigen Ort mit seinen düsteren, aber auch hoffnungsvollen Erinnerungen zu besinnen, zu meditieren, zu beten. Weil hier alle zum stillen und friedlichen Verweilen eingeladen sind, kommt dem Raum auch eine symbolische Bedeutung zu, und das ist das zweite Ziel: Der Raum der Stille soll eine ständige Aufforderung zu Geschwisterlichkeit und Toleranz unter den Menschen, zwischen den Nationalitäten und Weltanschauungen sein, eine ständige Mahnung gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – ein kleiner Schritt hin zum Frieden, entsprechend dem Gebet der Vereinten Nationen.

Quelle:

EINS+ALLES Welzheim

csm_einsalles_1_cb4296cb65

Foto: Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Laufenmühle e.V.

EINS+ALLES wird von der Christopherus Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Laufenmühle e.V. als Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) betrieben. Idee ist, dass auf der Ebene der Sinneserfahrung – jenseits also von Vernunft und Rationalität – alle Menschen gleich sind und Behinderung in den Hintergrund rückt.Im Erfahrungsfeld unterstützen Menschen mit so genannten geistigen Behinderungen im Service, bei der Pflege der Anlagen, bei der Betreuung der Gäste oder in der Kaffeerösterei el molinillo.

Das Erfahrungsfeld der Sinne EINS+ALLES, versteckt im Wieslauftal zwischen Welzheim und Rudersberg, ist eine Oase der Ruhe und ein Paradies für aktive Naturfreunde zugleich. Sehen, hören, riechen, tasten – und manche Dinge aus einer ganz neuen Perspektive anschauen – das ist hier Programm. Neben mehr als 40 Landart-Installationen und Sinnesstationen auf dem etwa 2 km langen Sinnespfad verfügt EINS+ALLES über den Aktionsplatz im Herzen der Anlage, an dem nicht nur Kinder nach Herzenslust spielen und herumtollen dürfen.

In der Roten Achse – einem interaktiven Aktionshaus und „Museum zum Anfassen“ – warten gleichfalls zahlreiche Stationen zu unterschiedlichsten Phänomenbereichen darauf, entdeckt zu werden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich im Erfahrungsfeld die TierOase. Hier freuen sich Esel, Ziegen, Schafe und Meerschweinchen darauf, gestreichelt zu werden.

Familien, Schulklassen, Kindergärten, Gruppen aller Art, kurz: Jung und Alt sind im Erfahrungsfeld willkommen. Und mit dem Restaurant molina ist nicht nur für ein nettes Plätzchen zum Kaffeetrinken gesorgt, hier erschließt sich vielmehr ein ganzes Reich an kulinarischen Genüssen.

Neben den laufenden Angeboten veranstaltet das Erfahrungsfeld regelmäßig Workshops, bietet für Kinder ein buntes Ferienprogramm und holt in seinem jährlichen Festival der Sinne Ende September namhafte Persönlichkeiten aus der ganzen Bundesrepublik zu spannenden Veranstaltungen und Workshops zu sich. Verschiedene Highlights wie „Tafeln im Dunkeln“, Konzerte oder Lesungen runden das vielseitige Programm ab. Für Teams werden unter erlebnispädagogischer Leitung Tagesseminare und Schulungen zu Kommunikation, Kooperation und Sozialkompetenz angeboten.

Quelle:

Auszeithaus Epscheider Mühle

36

Foto: Epscheider Mühle e.V.

Im Jahre 1992 wurde der Verein „Epscheider Mühle, Zentrum zur Förderung der Jugend- und Erwachsenenbildung e.V.“ gegründet, um in den über 100 Jahre alten Gebäuden der alten ehemaligen Wassermühle am Epscheider Bach bei Breckerfeld ein Gästehaus für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufzubauen.

Idee ist, Menschen Lebens- und Freizeitangebote zu vermitteln, die im Einklang mit der Natur neue Erfahrungen der Wahrnehmung und Kreativität ermöglichen und andere Formen eines sozialen Zusammenhangs erfahren lassen. Der Verein bietet seinen Gästen während des Aufenthalts Workshops aus den Bereichen Lebens-, Ernährungs-, Bewegungs- und Tanzformen an, die ebenso freizeitpädagogische Veranstaltungen umfassen. Angeboten werden alternative Heilweisen, Energie- und Körperarbeit, Entspannungstechniken, künstlerische Kurse und gemeinsame Aktionen für Menschen aller Altersstufen.

Von Beginn an hat die Epscheider Mühle nicht zuletzt wegen ihrer einmaligen Lage zahlreiche Menschen angezogen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen in den letzten zwanzig Jahren ist mittlerweile ein Ensemble aus insgesamt vier Gebäuden mit einer Architektur entstanden, die in der Verbindung von Tradition und künstlerischer Innovation dem Ort einen ganz besonderen, unverwechselbaren Charakter gegeben hat.

Das Müllershaus wurde 1888 von der Müllerfamilie Berghaus als Gasthof mit Bäckerei geplant und errichtet und ist in den vergangenen 100 Jahren in zahlreichen Wohnvarianten von Vereinen genutzt worden. In der Alten Mühle befindet sich die Küche und der Speiseraum mit Wintergarten und im Obergeschoß zwei Yoga- oder Seminarräume.

Im Gesindehaus und im Müllershaus sind Rezeption, Werk- und Kunstraum und ein großer Raum für Tanz, Eurythmie, Yoga und Meditation untergebracht. Ebenfalls im Haus befinden sich ein kleiner Seminarraum und zwei große Schlafräume. Im Müllershaus befinden sich weitere Einzel- bzw. Doppelzimmer und Behandlungs- und Massageräume.

Quelle:

Auszeithaus Oberschwaben

auszeithaus_0

Foto: Auszeithaus Oberschwaben

Das Auszeithaus ist eine nicht konfessionell gebundene Einrichtung der Kirchen in Oberschwaben in Zusammenarbeit mit dem Kloster der Franziskanerinnen in Bad-Waldsee-Reute. Als eigenes Gebäude am Rande des Klosters verbindet es Stille und Besinnlichkeit, schlichte Schönheit und Natur. Durch die Unterstützung der Schwestern und dem spirituellen Rahmen des Klosters ist das Auszeithaus ein Ort, an dem „man” beten kann, aber nicht beten muss.

Jede Frau und jeder Mann, unabhängig von Glaube und Konfession, die/der sich für eine bestimmte Zeit aus dem gewohnten „Hamsterrad” des Alltag zurückziehen möchte, und in der Lage ist, freie Zeit für sich persönlich zu gestalten, kann hier unbürokratisch und rasch (im Normalfall innerhalb von zwei Wochen), das ganze Jahr über, eine fachlich begleitete Auszeit nehmen.

Das Auszeithaus will Einzelnen und Paaren die Möglichkeit geben, sich für ein bis drei Wochen der Auszeit zurückzuziehen oder auch nur für ein „Schnupperwochenende”, sich psychisch und geistig-spirituell zu sammeln, das eigene Leben und Zusammenleben für sich zu bedenken, zu prüfen und zu vertiefen.

Quelle:

Haus der Stille Grumbach

DSC_0259

Foto: Haus der Stille Grumbach

Das Haus der Stille Grumbach ist ein Projekt der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen unter der Leitung von Pfarrer Thomas Schönfuß. Das Haus mit 12 Einzelzimmern ist so konzipiert, dass überschaubare Gruppen miteinander in die Stille finden können, aber auch jeder Kursteilnehmer seinen eigenen Rückzugsraum hat und ungestört seinen Betrachtungen nachgehen kann. Das Haus bietet einen Andachtsraum und eine Kapelle. Ein Tagungsraum – auch Ofenzimmer genannt – ist der Ort für die Gruppenzusammenkünfte, für den Austausch der Erfahrungen sowie für die Gemeinschaftselemente. Die Mahlzeiten werden im Refektorium zubereitet und eingenommen.

Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts entstand in der evangelischen Kirche – auch durch Erfahrungen in Taizé, im anglikanischen sowie katholischen Raum – ein neuer Hunger nach Stille und Einkehr. Evangelische Pfarrer begannen so genannte Einkehrtage zu halten, was meist in ökumenischer Zusammenarbeit geschah. Fast immer waren diese Geistlichen dabei Reisende und Gäste in Rüstzeitheimen, Erholungsstätten und Bildungshäusern, oft anderer Kirchen. „Stille Halten“ etablierte sich in vielen Zweigen der Kirche und wurde den Menschen eine wichtige Hilfe auf ihrem Weg zu Gott.

Das Anliegen des Haus der Stille: „Ein Grundton von äußerer wie innerer Unruhe und Unrast durchzieht unser Leben. Es fällt im Alltag oft schwer, einmal in sich hineinzuhorchen und Gottes Berührungen in und an sich wahrzunehmen. So hilft eine Zeit abseits des Alltags zur Stille zu kommen und zu hören, was sonst wenig Gelegenheit hat gehört zu werden.“

Das Haus der Stille Grumbach befindet sich in einem Fachwerkhaus, bei dessen Rekonstruktion darauf geachtet wurde, dass die ursprüngliche Bausubstanz so weit wie möglich erhalten blieb und die verwendeten Naturmaterialien zur Geltung kommen.

Quelle: