Partnerschaften und Kooperationen

Das Projekt „Garnisonsschützenhaus“ berührt eine Vielzahl von Fragestellungen aus unterschiedlichen Disziplinen. Von baurechtlichen Fragen über Themen aus Steuer- und Genossenschaftsrecht bis zu historischen Recherchen und betriebswirtschaftlichen, kommunikativen und programmatischen Aspekten. Wir freuen uns, dass wir für wichtige Bereiche bereits kompetente und engagierte Partner gewinnen konnten und stellen unsere Fach-, Kommunikations- und Programmpartner hier vor.

Fachpartner:

Kommunikationspartner:

Programmpartner:

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Handwerkskammer Region Stuttgart

Die Handwerkskammer Region Stuttgart hat im Rahmen der Bauvoranfrage ihr Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Mit diesem Schreiben befürwortet die Handwerkskammer Region Stuttgart grundsätzlich das von der Initiative für das Garnisonsschützenhaus angedachte Projekt „Haus der Stille“, das auf dem Gelände des ehemaligen Garnisonsschützenhauses in Stuttgart (Auf der Dornhalde 1+1a, 70597 Stuttgart) entstehen soll.

Die Handwerkskammer Region Stuttgart ist neben dem Stadtkreis Stuttgart auch für die Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen und Rems-Murr zuständig, so dass die Kammer insgesamt rund 30.000 Handwerksbetriebe vertritt.

Wir sagen gerne die Bereitschaft zu, das Projekt der oben genannten Bürgerinitiative insbesondere durch Kontaktvermittlung im Rahmen verschiedener Netzwerke (Einbinden der einschlägigen Berufsschul- und Ausbildungszentren der Bau- und Ausbaugewerke; Weiterleitung an auf Denkmalschutz und Denkmalpflege spezialisierte Handwerksbetriebe in Stuttgart) zu unterstützen.“

Koeber Landschaftsarchitektur

Koeber Landschaftsarchitektur hat im Rahmen der Bauvoranfrage sein Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Wir begleiten das Projekt im Moment ehrenamtlich bei der Konzeption und Gestaltung der Freiflächen. Unser Engagement für das Projekt hat zwei wesentliche Gründe: Einerseits möchten wir ein ehrenamtliches Engagement für ein solch tolles Projekt gerne unterstützen und andererseits reizt uns als Landschaftsarchitekten hier der ‚genius loci‘, der Geist des Ortes. Die Lage des Hauses an der Hangkante, am Waldrand und seine Geschichte sprechen für sich. Wir durften uns im Büro bereits mit verschiedenen besonderen Orten in der Region beschäftigen und freuen uns auf die Aufgabe, die durch den programmatischen Titel ‚Garten der Stille‘ einen zusätzlichen Reiz erhält.“

Strebewerk

Aus Sicht unseres Büros, das sich vor allem mit der Erforschung und dem Erhalt historischer Bausubstanz beschäftigt, wäre eine nachhaltige, öffentliche Nutzung des Garnisonsschützenhauses am Dornhaldenfriedhof wünschenswert. Daher unterstützen wir sehr gerne die ehrenamtliche Initiative „Garnisonsschützenhaus“ bei ihrer Bewerbung als zukünftige Nutzerin des ehemaligen Schützenhauses sowie des Wohnhauses. Um eine reelle Grundlage für die Bewerbung zu ermitteln, haben wir im Auftrag der Initiative „Garnisonsschützenhaus“ die Schäden an beiden Gebäuden exemplarisch dokumentiert, notwendige Maßnahmen vorgeschlagen und eine Kostenschätzung erstellt. Ziel unserer Arbeit war es, die notwendigen Schritte im Falle einer positiven Entscheidung der Stadt aufzuzeigen und eine größere Planungssicherheit bei der Realisierung des Vorhabens „Haus der Ruhe“ zu ermöglichen. Aufbauend auf unserer Dokumentation würden wir die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes als Architekten betreuen. Hierfür fand bereits ein Sondierungsgespräch mit den zuständigen Denkmalpflegern der Unteren Denkmalschutzbehörde sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart statt. Eine kurze Vorstellung unseres Büros mit den Haupttätigkeitsfeldern finden Sie unten, die Referenz-Projekte im Bereich der Architektenleistungen der letzten fünf Jahre finden Sie in unserer Referenzliste.

strebewerk. Riegler Läpple
Partnerschaft Diplom-Ingenieure
www.strebewerk.de 

Bürobeschreibung:
Wir sind eine Partnerschaftsgesellschaft mit Büro im Stuttgarter Westen, die sich aus zwei Partnern und acht festangestellten Mitarbeitern zusammensetzt. Die Qualifikationen umfassen dabei:

  • sieben Architekten (davon zwei mit einer Steinmetzausbildung)
  • einer Doktor-Ingenieurin (Architektur) mit Master Denkmalpflege
  • zwei Architekten im Praktikum
  • Eingetragen in der Fachliste Denkmalschutz der Architektenkammer Baden-Württemberg.

Unser Tätigkeitsfeld umfasst nachfolgende Bereiche:

Architektenleistungen / Bauen im Bestand:

Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von Sanierungen und Umbauten v.a. im denkmalgeschützten Gebäudebestand. Das Spektrum umfasst dabei Voruntersuchungen in Kooperation mit spezialisierten Fachrestauratoren sowie alle Architektenleistungen nach HOAI. Dazu gehören u.a. Schadens- und Maßnahmenkartierungen an Natursteinfassaden und Metallbauteilen mit Mengen-, Massenermittlung und Kostenschätzung sowie auch das Erstellen detaillierter Leistungsverzeichnisse, Kostenberechnungen und Mitwirkung bei Ausschreibung und Vergabe.

Bauaufnahme und Dokumentation:

Bauaufnahmen in den Genauigkeitsstufen I bis IV, bauhistorische und dendrochronologische Untersuchungen, Dokumentationen in Form von Befunduntersuchungen, bauhistorischen Kartierungen, Archivrecherche und Erstellen von Raumbüchern.

Inventarisation:

Inventarisation, Erfassung und Beratung bei der fachgerechten Lagerung vorhandener Fundstücke, Spolien, historischer Schablonen- und Planbestände zum Aufbau eines Archives mit gedruckten Findbüchern und Datenbanksystemen. Konzeption und Entwicklung von Fachdatenbanken: Aufbau und Betreuung von Fachdatenbanken im Bereich Inventarisation, Bauforschung und Bauen im Bestand. Für die technische Realisierung arbeiten wir eng mit einem Entwicklerteam zusammen. Wir koordinieren den Import von bestehenden Datenbanksystemen und steuern die Entwicklung in allen Meilensteinen bis zum endgültigen Release.

Barbara Drescher, Freie Landschaftsökologin

Als freie Landschaftsökologin bin ich in der Biotopkartierung, im Naturschutz und bei Landschaftsentwicklungsmaßnahmen tätig.

Mit Straßen verbaut und vergessen – ein vernachlässigter Abschnitt von den Talhängen des Nesenbaches mit großflächiger Talterrasse im Stubensandstein. Die Schießanlage ist zum Dornhaldenfriedhof geworden. Das Garnisonsschützenhaus scheint vergessen – oder will man es lieber vergessen machen? Darum soll hier Geschichte lebendig gemacht werden, die Stille des Ortes ins Positive gewendet werden.

Ein Pilgerort am „Rössleweg“ auf der Suche nach Ruhe und der Stadtgeschichte. Ich könnte mir vorstellen, der Sanierungsgenossenschaft beizutreten. Außerdem könnte ich baubegleitend und projektbegleitend naturkundliche Führungen dort anbieten.

Barbara Drescher

Interiorpark

Als Agentur für nachhaltige Architekturlösungen sind wir stark auf Umnutzungen spezialisiert und fokussieren uns dabei auf die Gestaltung von Innenräumen.

Das Projekt Garnisonsschützenhaus als öffentliches Gebäude birgt ein hohes Potenzial unter Einsatz von nachhaltigen und natürlichen Materialien ein positives Beispiel für das Bauen im denkmalgeschützten Bestand zu werden. Die geplanten Nutzungsänderungen sind in der bestehenden Struktur erfolgreich umsetzbar.

Das Herausarbeiten der Besonderheiten und des einzigartigen Flairs der Räume ist eine Aufgabe, der wir uns gerne annehmen. Die Identität dieses außergewöhnlichen Bestands inmitten der Natur stellt unseres Erachtens eine Bereicherung für die gemeinnützige Nutzung dar, für dessen Revitalisierung wir unsere langjährige Erfahrungen und das notwendige Know-How gerne einbringen.

Tina Kammer, Interiorpark
www.interiorpark.com