Frank Ackermann und Barbara Stoll: „Isolde Kurz: Ein Splitter vom Paradies“

Donnerstag, 17. Juni 2021 / Uhrzeit: 19:00 – 20:30

Herzliche Einladung ans Garnisonsschützenhaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ins Blaue“ des Schriftstellerhauses Stuttgart.

Weitere Infos auf der Website des Schriftstellerhauses

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Unterwerfung und Auflehnung – Schillers Zeit in Stuttgart. Spaziergang zum Garnisonsschützenhaus

Wer: mit Frank Ackermann, Dorothea Baltzer & Reinhard Schmidhäuser

Wann: am Sonntag, den 6. 6. 21, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Santiago-de-Chile-Platz an der Haigstkirche
Abschluss am Garnisonsschützenhaus ca. 17:00 Uhr

Schiller hat bis zu seiner berühmten Flucht –  am 22. September 1782 – sieben Jahre in Stuttgart gelebt. An der Militärakademie (Carlsschule), die mit dem Neuen Schloss verbunden war, wurde er zum Mediziner ausgebildet, und hier schrieb er heimlich seine „Räuber“, die ihn über Nacht berühmt machten, aber ihn auch in Konflikt mit Herzog Carl Eugen brachten. Schiller selbst hat die Zeit der Entstehung der Räuber als „Naturwidrigen Beischlaf der Subordination und des Genius“ bezeichnet.

Damals war Schiller mindestens dreimal im Schloss Hohenheim und kam dabei über die Alte Weinsteige auch durch Degerlocher Gemarkung.

Daran erinnern wir bei diesem Schiller-Spaziergang, und auch an die anderen Stationen seiner Stuttgarter Jahre: von der ersten Begegnung mit Goethe und der „Räuber“-Lesung im Bopserwäldchen bis hin zur Flucht, zu der Schiller gewissermaßen genötigt wurde: Denn Herzog Carl Eugen hatte ihm das Dichten verboten und mit Festungshaft auf dem Asperg gedroht.

Anmeldung zur Veranstaltung unter info@garnisonsschuetzenhaus.de
oder Telefon 0711 763863. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Durchführung der Veranstaltung hängt von den geltenden Coronabestimmungen ab.

Es wird Sommer am Garnisonsschützenhaus!

Wir öffnen unsere Ausstellungen am 30. Mai. Den ganzen Sommer bis 19. September haben Sie sonntags die Gelegenheit, sich coronakonform “ins Blaue“ zu begeben. Und damit ist nicht nur unser Garten gemeint.

Die Gemäldeausstellung „Ins Blaue“, die unter dem Dach des sozialpsychiatrischen Zentrums in Sillenbuch entstanden ist, bildet den Mittelpunkt unserer Ausstellungen.

Dazu kommen die von Nina Blazon neu gestaltete und kulturgeschichtlich ausgerichtete Ausstellung zum Wald und die Aussstellung zur Geschichte der Dornhalde von Bertram Maurer.

Für das umfangreiche Veranstaltungsprogramm haben wir das Stuttgarter Schriftstellerhaus als Partner gewonnen. Das Literaturprogramm des Schriftstellerhauses umfasst acht Lesungen und Performances. Als Verein bieten wir fünf weitere Veranstaltungen an.

Hinzu kommen Führungen durch den Wald auf der Dornhalde mit vielen interessanten kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Informationen.

Zum Stuttgarter Schriftstellerhaus

Zur vollständigen Veranstaltungsübersicht (PDF)

Den Anfang macht die Lesung des Stuttgarter Schriftstellers Fabian Neidhardt am 5. Juni, gefolgt von einem Schiller-Spaziergang, in dem Schillers Stuttgarter Zeit näher beleuchtet werden soll, zum Garnisonsschützenhaus am 6. Juni.

Zum Beitrag von Fabian Neidhardt auf der Website Schriftstellerhaus

Immer wieder werden wir im Laufe des Sommers auf einzelne Veranstaltungen hinweisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Garnisonsschützenhaus!

Alle Veranstaltungen finden im Freien, die Ausstellungen in der gut belüfteten Remise statt.

Ausstellungen und Garten sind während der Veranstaltungen und an Sonn- und Feiertagen jeweils von 11-18 Uhr geöffnet.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen unter info@garnisonsschuetzenhaus.de oder Telefon 0711 763863

Gefördert von der Stadt Stuttgart, Kulturamt

Frühling am Garnisonsschützenhaus!

Mitten in der dritten Welle der Pandemie ziehen an den schönen Frühlingstagen wieder Heerscharen   von Stadtwanderern am Garnisonsschützenhaus vorbei. Erinnerungen werden wach an den letzten Sommer, als wir uns am Jubiläum 250 Jahr Hölderlin und Hegel beteiligt haben und pandemiegerecht Veranstaltungen im Freien durchführen konnten. In diesem Jahr soll es – unterstützt vom Kulturamt – eine Fortsetzung geben.

So hat sich auch das Gartenteam um Johanna Moltmann-Hermann am 27. März getroffen, um gemeinsam coronagerecht mit Abstand im Garten zu arbeiten und um einfach an der frischen Luft zu sein. Im Nutzgarten war nicht mehr viel zu tun: Schotter auf einem Teil der Wege und Moos entfernen, dort blüht vieles schon wunderbar.

Hinter dem Wach- und Wohnhaus wurde der ehemalige Wäscheplatz „entdeckt“ und ein Teil der Bodenplatten freigelegt, – vielleicht ein Ort zum Sitzen im Sommer?

Die Hartriegelruten wurden gesammelt und zum Waldsofa“ gelegt, das später damit aufgepolstert werden soll, – vielleicht für eine Märchenstunde im Sommer?

Wie alle hoffen wir nun, dass bald wieder Lockerungen und Gruppentreffen im Freien möglich sind. Ab Mitte Mai wollen wir wieder wie letzten Sommer das Gelände und den Schuppen für‘s Publikum öffnen. Es sind einige Veranstaltungen geplant, – lasst Euch überraschen!

Das Schriftstellerhaus hat auch das Garnisonsschützenhaus für sich entdeckt und wird zusammen mit uns die Veranstaltungsreihe „Ins Blaue“ anbieten. Sie soll Anfang Juni beginnen. Wir freuen uns auf einen schönen Sommer – mit oder ohne Corona-Auflagen!

Volkstrauertag am Garnisonsschützenhaus

Eigentlich wollten wir an diesem herrlichen so gar nicht nach Trauer gestimmten Sonntag Garten und Ausstellung zum letzten Mal öffnen – die Pandemie zwingt uns und unsere Besucher leider zum Verzicht!

Also Aufräumen, Schuppen und Gebäude winterfest machen.

Karl Schmid stellt das Wasser ab, entleert die Leitungen und wir räumen unsere Sachen aus dem Schuppen ins trockenere Wachhaus. Die Schilder mit den Hölderlin-Versen werden aus dem Garten entfernt, eine Passantin will sich unbedingt zwei Zeilen aufschreiben.

Johanna Moltmann-Hermann und Cornelie Steidel haben am Samstag den Garten gerichtet – auch im November sieht er noch wunderschön aus. Vereinsmitglied Joachim Selinger kommt zufällig mit dem Fahrrad vorbei und fotographiert; die Ergebnisse seht Ihr auf dieser Seite!

Die Stadtführerin Alexandra Birkert holt ihre Jubiläumsplakate zu 250 Jahren Hegel und Hölderlin ab, die den Sommer über im Schuppen hingen, wie ja auch an verschiedenen Stellen in der Stadt. Ihr Mann will  sich über die Geschichte des Ortes informieren. Also Aufschließen der ersten Box mit Bertram Maurers Dauerausstellung.

Dann entsteht eine Szene, die schon viele von uns an solchen Tagen erlebt haben. Die Leute bleiben stehen, interessieren sich für die Gebäude, die Ausstellung und stellen dann wie immer dieselbe Frage: Was passiert mit den Gebäuden? Wie geht es weiter?

Leider wissen wir die Antwort nicht. Die Bauaufnahme ist erfolgt, die genauen Sanierungskosten sind ermittelt, der Gemeinderat kennt sie. Die Bürgerstiftung unterstützt unsere Absicht der künftigen Nutzung für Vereine, Gruppen und Bürger*innen.Vielleicht lässt sich der Gemeinderat von der Novembersonne und den schönen Fotos zu einem Beschluss animieren. Nie war der Naherholungsort Garnisonsschützenhaus und Dornhalde wichtiger als jetzt in Pandemiezeiten!

Reinhard Schmidhäuser

Absage Veranstaltungen 15.11.2020

Wir hatten gehofft, die letzten Veranstaltungen dieses Jahres noch durchführen zu können. Die aktuellen Infektionszahlen und die deshalb nötigen Kontaktbeschränkungen machen dies aber leider unmöglich.

Wir trösten uns damit, dass die Friedhofsführung und der philosophische Spaziergang am 1.11.2020 – dem Tag vor dem jüngesten Lockdown – sehr gut besucht waren. Gleiches gilt für die Ausstellung an ihrem letzten Öffnungstag.

Letzte Öffnungstage am Garnisonsschützenhaus – Friedhofführungen und philosophische Spaziergänge

Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor unser Leben. Als Verein wollen wir ein Zeichen setzen gegen Depression und Vereinzelung und Bürgerinnen und Bürgern anbieten, sich in kleinen Gruppen im Freien zu treffen. Wir meinen, dies ist auf der Grundlage der Corona-Verordnung vom 18. Oktober verantwortbar, wenn wir uns an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln halten und die Gruppengröße auf 10 Personen beschränkt bleibt.

Am 1. und 15. November werden wir deshalb zum letzten Mal in diesem Jahr mit einer Sondergenehmigung das Gelände am Garnisonsschützenhaus öffnen.

An diesen Tagen bietet Bertram Maurer eine Führung über den Dornhaldenfriedhof mit dem Blick zurück in die Geschichte des Orts an.

1970 wurde der Dornhaldenfriedhofals Modellfriedhof geplant, allerdings finden sich davon nur noch Spuren. Heute ist er vor allem bekannt durch das RAF-Grab. Bis Ende der 1960er Jahre befand sich auf dem Gelände ein Schießplatz; davon finden sich noch Spuren auf dem Friedhof. Das Garnisonsschützenhaus gehörte zum Schießplatz. Während der NS-Zeit war der Schießplatz auch Hinrichtungsstätte.
Die Führung beginnt am Haupteingang des Dornhaldenfriedhofs und endet mit einem Blick auf das Garnisonsschützenhaus.

01. November 2020. Beginn: 14:00 Uhr   Ende: 15:30 Uhr
15. November 2020. Beginn: 11:00 Uhr   Ende: 12:30 Uhr

Treffpunkt: Haupteingang Dornhaldenfriedhof

Johanna Kosch bietet im Rahmen des Garnisonsschützenhauses je einen Philosophischen Spaziergang an (ausführliche Beschreibung auf unseren letzten Webseiten)

  • am 1.11.2020 um 12 Uhr   „Brauchen wir Stille?“
  • am 15. 11.2020 um 14 Uhr   „Warum wir trauern?“

Treffpunkt: Standseilbahn Haltestelle Waldfriedhof

Das Gelände am Garnisonsschützenhaus sowie der Schuppen mit den Ausstellungen ist an diesen Tagen von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet.

Die Teilnehmerzahl bei beiden Angeboten ist nach der aktuellen Coronaverordnung der Landesregierung auf 10 Personen beschränkt, bitte melden Sie sich unbedingt vorher an.

Anmeldungen bitte per Mail an info@garnisonsschuetzenhaus.de oder telefonisch an 0711 763863.

Bitte beachten Sie  die aktuellen Hinweise auf unserer Webseite, vor allem, wenn die Corona-Situation sich weiter verschärfen sollte.

Gerne weisen wir auf ein besonderes Programm der Bürgerstiftung hin, die im Trauermonat November Trauerwege, eine Filmschau und ein digitales Podiumsgespräch anbietet.

Mit diesem Link kommen Sie zum Programm.

https://www.palliativ-netz-stuttgart.de/trauerwege-2020

Warum wir trauern

Philosophischer Spaziergang auf der Dornhalde mit der Philosophin Johanna Kosch (www.johannakosch.de)

am Sonntag, 15.11.2020, 14:00 Uhr

Auf diesem Spaziergang der besonderen Art haben Sie die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Aspekten der Trauer auseinanderzusetzen. Die Philosophin Johanna Kosch führt Sie in verschiedene philosophische Gedanken ein, gibt Ihnen Denkanstöße für Ihren Alltag und möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen: Durch einen Verlust, den wir erleiden, werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. Dieses Zurückgeworfen-werden ist eine existentielle Erfahrung und das Trauern ist eine existentielle Tätigkeit, um wieder mit Welt und Sinn in Verbindung zu treten. Trauer als eine Form der ‚Sorge um sich‘ wird uns ebenso beschäftigen wie die generelle und persönliche Frage nach dem Umgang mit Vergänglichkeit und die Frage, welche Rolle Rituale in diesem Zusammenhang spielen.

Teilnahme kostenfrei! Spenden für den Verein willkommen!

Treffpunkt: Standseilbahn Haltestelle Waldfriedhof, 70597 Stuttgart

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Spaziergang endet am Garnisonsschützenhaus, wo
die Geschichtsausstellung des Hauses besucht werden kann.

Anmeldung: info@garnisonsschuetzenhaus.deBitte beachten Sie: Die Spaziergänge finden auch bei „schlechtem Wetter“ (ausgenommen Sturm und Gewitter) statt. Achten Sie auf festes Schuhwerk. Sehen Sie von einer Teilnahme ab, wenn Sie sich nicht gesund fühlen oder Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben.Bei der Durchführung richten wir uns stets nach der aktuellsten Corona-Verordnung. Corona-bedingte Absagen sind möglich. Bitte informieren Sie sich daher vor dem jeweiligen Termin im Internet. Teilnahme auf eigene Gefahr!

Brauchen wir Stille?

Philosophischer Spaziergang auf der Dornhalde mit der Philosophin Johanna Kosch (www.johannakosch.de)

am Sonntag, den 01.11.2020, 12:00 Uhr

Auch wenn manche durch den pandemiebedingten Lockdown im Frühjahr zu ein paar Wochen Ruhe gezwungen wurden, so versetzt uns diese Ausnahmesituation doch trotzdem in eine generelle innere Unruhe, die noch lange nicht vorbei ist. Hektik und Stress in Alltag und Beruf lassen nicht nach und werden unter den neuartigen außerordentlichen Umständen zum Teil durch neue existentielle Ängste befeuert. Wie können wir zur Ruhe kommen ohne Zwangspausen? Wozu können Stille, Ruhe und das Schweigen nützlich sein? Gemeinsam mit Ihnen möchte sich die Philosophin Johanna Kosch Gedanken machen über Konzepte der Leere im fernöstlichen Denken, der stoische Gemütsruhe bei den alten Griechen, des Schweigens der christlichen Mystik und die Frage stellen, inwiefern Stille und Lärm zwei Pole sind, die unser In-der-Welt-Sein existentiell mitbestimmen.

Teilnahme kostenfrei! Spenden für den Verein willkommen!

Treffpunkt: Standseilbahn Haltestelle Waldfriedhof, 70597 Stuttgart

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Spaziergang endet am Garnisonsschützenhaus, wo
die Geschichtsausstellung des Hauses besucht werden kann.

Anmeldung: info@garnisonsschuetzenhaus.de

Bitte beachten Sie: Die Spaziergänge finden auch bei „schlechtem Wetter“ (ausgenommen Sturm und Gewitter) statt. Achten Sie auf festes Schuhwerk. Sehen Sie von einer Teilnahme ab, wenn Sie sich nicht gesund fühlen oder Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben.Bei der Durchführung richten wir uns stets nach der aktuellsten Corona-Verordnung. Corona-bedingte Absagen sind möglich. Bitte informieren Sie sich daher vor dem jeweiligen Termin im Internet. Teilnahme auf eigene Gefahr!

Der Not ist jede Lust entsprossen – Hölderlin in Tönen

Wir laden herzlich ein zur letzten Veranstaltung des Literatursommers am Garnisonsschützenhaus

am Samstag, 19. September um 17:00 Uhr

Drei wandererfahrene Künstlerinnen machen sich auf eine Reise mit Friedrich Hölderlin, dem unsteten Wanderer. In ihren Rucksäcken finden sich: eine Singstimme, ein Akkordeon und Audio-Einspielungen; auf der einen Seite der junge Friedrich Hölderlin; auf der anderen Seite das Thema, unterwegs zu sein; neue Musik und Bekanntes; Gesungenes und Gesprochenes; unbedingt Offenheit und Humor – denn wer kann den schwierigen Dichter schon wirklich verstehen?

Mit Texten von Hölderlin, adaptierten Kompositionen von Britten, Eisler, Hindemith und Neukompositionen von do Nascimento und Staffel – verbunden durch eingespielte Fieldrecordings – präsentieren Anne Schneider (Gesang), Susanne Stock (Akkordeon), und Astrid Alexander (Audio) ein vielschichtiges Konzerterlebnis. Nicht zu verkopft, sondern auf charmant-offene Art ringen sie mit Hölderlins Worten, fühlen seine Kraft und gleichzeitig sein Zweifeln. 

Mit dem Publikum schreiten sie voran durch Hölderlins frühe kraftvolle Jahre und können sich in seinem Idealismus, seiner wunderschönen Sprache, seinem klugen Denken und auch in seinem Scheitern spiegeln.

Die Veranstaltung findet im Freien statt. Es sind noch einige Plätze frei!

Anmeldungen bitte per Mail an info@garnisonsschuetzenhaus.de oder telefonisch an 0711 763863.