Der erste Weltkrieg: Vorbereitung – Begeisterung – Ernüchterung. Gespräch und Diskussion am 1. Mai um 15:00 Uhr am Garnisonsschützenhaus

Reservistenkrug von Georg Bassler. Foto: Siegfried Bassler

Georg Bassler leistete von 1905 bis 1907 seinen Militärdienst im 125. Infanterie-Regiment in der Moltke-Kaserne (damals an der Ecke Schwab- / Bebelstraße). Am Ende seiner Dienstzeit ließ er sich einen Reservistenkrug fertigen, den sein Sohn, der Theologe Siegfried Bassler, unserem Verein  überlassen hat. Von 1914 bis Ende 1917 war Georg Bassler dann Frontsoldat, bis er im Januar 1918 Ausbilder in Stuttgart wurde. Seine Eindrücke und Erlebnisse hat er in einem Kriegstagebuch festgehalten.

Wir wollen mit Siegfried Bassler über den Reservistenkrug, die Vorkriegszeit, das Schießen auf der Dornhalde und die Kriegserlebnisse seines Vaters sprechen. Gibt es Parallelen zwischen dem Hurra-Patriotismus der damaligen Zeit und der Entstehung des Ukraine-Kriegs? Kann man aus der Geschichte lernen?

Gesprächspartner sind Karin Rossnagel (Verein Garnisonsschützenhaus und Geschichtswerkstatt Stuttgart Süd) und Reinhard Schmidhäuser (Verein Garnisonsschützenhaus) Wir laden herzlich zu dem Gespräch ein und bitten um Anmeldung unter info@garnisonsschuetzenhaus.de oder unter Telefon-Nr. 0711 763863 (Sprachbox).

Überwindet den Stillstand! Helft der Turmuhr!

Uhrenturm im Jahr 2017. Foto: R. Schmidhäuser

Nach jahrzehntelangem Stillstand ist es jetzt so weit. Wir kümmern uns um die Turmuhr!

Die Uhr ist auch ein Symbol für den langen Dornröschenschlaf des Garnisonsschützenhauses.

Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat haben sich bewegt, die Sanierung kommt jetzt in Gang.

Der Verein Garnisonsschützenhaus wird dazu seinen Beitrag leisten!

Die Turmuhr auf dem Garnisonsschützenhaus braucht Eure Hilfe!

Spendenkonto IBAN: DE90 4306 0967 7037 5916 01

Uhrwerk im Dachstuhl. Foto: strebewerk. Architekten GmbH

Momentan ist der Uhrenturm auf dem Garnisonsschützenhaus eingepackt, um ihn vor Wind und Wetter zu schützen und weil die Sorge bestand, dass sich Bauteile lösen könnten. Wenn früher die Wanderer und die zugezogenen Anwohner*innen am Garnisonsschützenhaus vorbeigingen, haben sie sich immer über das reizvolle Gebäude mit dem schönen Fachwerk mitten im Wald gewundert. Eigentlich hätte es ja ein aus Versehen etwas aufwändig geratenes Forsthaus sein können, aber der Uhrenturm passt nicht zu einem Forsthaus. Ob hier wohl früher eine Bahnlinie entlang ging und es sich um einen ehemaligen Bahnhof handelt?

Solche Reaktionen haben uns vom Verein gezeigt, dass der Uhrenturm das markante Bauteil ist, das aus dem Garnisonsschützenhaus ein besonderes Denkmal macht. Er erinnert an die historische Nutzung und deshalb wollen wir ihn wieder zum Leben erwecken. Die Begutachtung eines renommierten Turmuhrherstellers hat ergeben, dass das historische Uhrwerk gut erhalten ist und restauriert werden kann. Das Angebot vom 20. Januar 2022 mit einer detaillierten Auflistung der erforderlichen Arbeiten kommt zu Kosten in Höhe von 25.787,30 €.

Erfreulicherweise hat sich die Stadtverwaltung im letzten Jahr entschieden, zusammen mit dem Verein die Sanierung und spätere Nutzung des Gebäudes in die Wege zu leiten und die bereits im Haushalt vorhandenen Mittel dafür zu nutzen. Der Vorprojektbeschluss dazu wird am 18. März in den Wirtschaftsausschuss des Gemeinderats eingebracht. Damit die Sanierung zu einem echten Bürgerprojekt wird, wird der Verein zur Finanzierung seinen Beitrag leisten. Ein erster Schritt ist die Finanzierung der Turmuhr. Deshalb unsere Bitte an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, an alle Freund*innen des Garnisonsschützenhauses: Spendet für die Sanierung der Turmuhr!

Spenden sind steuerlich absetzbar, ab 50 € gibt es eine Spendenbescheinigung des Vereins. Bitte unbedingt Adressdaten in der Überweisung angeben! Sollten mehr Spendengelder eingehen, als erforderlich sind (es ist auch mit einem Zuschuss der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu rechnen), werden diese für andere Teilprojekte im Rahmen der Sanierung verwendet.

Spendenkonto Turmuhr: IBAN: DE90 4306 0967 7037 5916 01

Erinnerung an die Opfer der NS-Diktatur

Am 1. November 1944 wurde der Kirchenmusiker Ewald Huth auf der Dornhalde hingerichtet. Er hatte sich im privaten Rahmen abfällig über das NS-Regime geäußert und war denunziert worden. Eine solche Unrechtstat eines Staates wirkt lange nach, man kann sie nicht verdrängen. Eine Enkeltochter von Ewald Huth, Ulrike Kroneisen aus Villingen, hat im November 2021 zum ersten Mal den Ort der Erschießung ihres Großvaters besucht. Bertram Maurer hat sich mit ihr getroffen und gespürt, wie die Familie auch fast 80 Jahre danach noch unter dem Tod des Verwandten durch den Terrorstaat leidet. Der Besuch von Frau Kroneisen bestärkt uns als Verein darin, auch für die Angehörigen der Opfer einen Erinnerungsort auf der Dornhalde zu schaffen.

Am 27. Januar jährt sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1944 durch die Rote Armee. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland, seit 2005 auch bei den Vereinten Nationen offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.

Für den Verein Garnisonsschützenhaus ein Anlass, darüber nachzudenken, wie der Opfer des Nationalsozialismus auf der Dornhalde in Zukunft gedacht werden kann. Bertram Maurer ist mit anderen Initiativen in Baden-Württemberg im Gespräch. Durch einen Hinweis sind wir auf ein ehemaliges Militärgelände bei Leipzig gestoßen, das auch in der NS-Zeit Schauplatz von Exekutionen war. Ein Stein mit einer Tafel erinnert dort an die Opfer dieser Schreckenszeit. Link zum Auszug aus der Website des Heimatverein Burghausen e.V..

Wie denken Sie darüber? Wir freuen uns über Ideen und Vorschläge unserer Mitglieder und aller  Freund*innen der Dornhalde!

Mitmachen! Abstimmen für den Bürgerpreis bis 3. November!

Das Garnisonsschützenhaus ist auf dem besten Weg, in den nächsten drei Jahren saniert zu werden. Dann hat Stuttgart in einem wunderschönen Naherholungsgebiet einen attraktiven Aufenthaltsort mit Garten, Café, Veranstaltungsraum und Besprechungsräumen dazugewonnen. Viele Gruppen, Vereine und die zahlreichen Spaziergängerinnen und Wanderer werden davon profitieren.

Am 8. November wird der Stuttgarter Bürgerpreis auch als Publikumspreis vergeben. Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgefordert, bis zum 3. November ihre Stimme in den Rubriken „Nachhaltigkeit“ und „Innovation“ abzugeben.

https://buergerpreis.buergerstiftung-stuttgart.de/

Bitte stimmen Sie auf der Seite der Bürgerstiftung zum Stuttgarter Bürgerpreis für unser Projekt Garnisonsschützenhaus. Sie finden es in der Katogorie „Nachhaltigkeit“ in der 6. Zeile. Dort bitte draufklicken. Dann entweder in den anderen Kategorien auch abstimmen oder mit Strg+Ende an das Ende der Seite springen, Name und E-Mailadresse eintragen und bestätigen.

Vielen Dank und bis bald am Garnisonsschützenhaus!

Öffnungstage im November

Am 1. und 14. November öffnen wir nochmal das Gelände, zeigen die Ausstellungen und informieren über die neuesten Entwicklungen.

Führung über den Dornhaldenfriedhof

Themen: Geschichte des Ortes / Nutzung als Schießplatz 1869 – 1968/ Erschießungen während der NS-Zeit / ursprüngliches Konzept des Friedhofs / prominente Gräber / neueste Gestaltungsideen

1. November. Beginn: 11:00 Uhr
14. November. Beginn: 11:00 Uhr

Dauer ca. 1,5 Std

Treffpunkt: Haupteingang Dornhaldenfriedhof

Führungen durch die Gebäude

Themen: Historische Nutzung der Gebäude / Sanierungserfordernis: Ergebnis der Bauaufnahme 2020 / Welche Nutzung ist angedacht? / Aktueller Stand der Planung: Nächste Schritte zur Sanierung der Gebäude

01. November. 12:30 Uhr und 15:00 Uhr
14. November. 12:30 Uhr und 15:00 Uhr

Dauer ca. 50 Min

Treffpunkt: Auf der Dornhalde 1a, vor dem Schuppen am Garnisonsschützenhaus

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Bericht zum Literatursommer 2021

Unser Vorstandsmitglied Doris Berger hat die Aktivitäten des Literatursommers dankenswerterweise in einem informativen und formschönen Bericht zusammengestellt.

Viel Freude beim Lesen!

Bericht zum Literatursommer 2021 am Garnisonsschützenhaus

Austellungsbericht „Wald und Mensch“ 2021

Der Bericht resümiert die diesjährige Ausstellung im Schuppen am Garnisonsschützenhaus.

Viel Freude beim Lesen!

Bericht Ausstellung „Wald und Mensch“ am Garnisonsschützenhaus

Ende des Sommerprogramms am Garnisonsschützenhaus

Unser Sommerprogramm am Garnisonsschützenhaus neigt sich dem Ende zu. Trotz des unsicheren Wetters hatten wir über 1.500 Besucherinnen und Besucher in den Ausstellungen und Veranstaltungen, davon 350 in den Lesungen des Schriftstellerhauses und den literarischen Veranstaltungen und Waldführungen unseres Vereins.

Am 12. September, dem Tag des offenen Denkmals interessierten sich 175 Personen für die Gebäude und 40 Personen für den Friedhof und seine Geschichte.Das Garnisonsschützenhaus hat sich in diesem Sommer wieder als Veranstaltungsort, als kulturellesund historisches Ausflugsziel bewährt.

Am nächsten Sonntag, 19. September, ist unser letzter Ausstellungstag, an dem die Waldausstellung und die Gemäldeausstellung „Ins Blaue“ zum letzten Mal geöffnet sind. Am Nachmittag findet ein literarischer Spaziergang zum jungen Schiller statt, für den es noch einige Restplätze gibt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Garnisonsschützenhaus!

Unterwerfung und Auflehnung – Schillers Zeit in StuttgartSchiller-Spaziergang zum Garnisonsschützenhausmit Frank Ackermann, Dorothea Baltzer & Reinhard Schmidhäuser

Wann: am Sonntag, den 19. September, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Santiago-de-Chile-Platz an der HaigstkircheAbschluss am Garnisonsschützenhaus ca. 17:00 Uhr

Anmeldung zur Veranstaltung unter info@garnisonsschuetzenhaus.deoder Telefon 0711 763863. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Mehr Informationen zum Schiller-Spaziergang

Tag des offenen Denkmals 2021 am 12.09.2021

Endlich können wir dieses Jahr am Tag des offenen Denkmals das Gelände sowie Wach- und Garnisonsschützenhaus wieder für interessierte Bürgerinnen und Bürger öffnen! Von 11:00-16:30 Uhr führen Vereinsmitglieder in kleinen Gruppen durch die Gebäude.

Gleichzeitig bietet unser Vereinsmitglied Dr. Bertram Maurer um 12:00 und 14:00 Uhr  Führungen über den Dornhaldenfriedhof an. Themen sind die Geschichte des Dornhaldenfriedhofs und der Gebäude.

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Garnisonsschützenhaus auf der Seite Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Der Schuppen wurde von der Stadt Stuttgart im Frühjahr 2020 statisch ertüchtigt und das Dach erneuert. Auch die Instandsetzungen sind am Tag des offenen Denkmals aus nächster Nähe zu besichtigen.

Lesung: Christine Lehmann: „Und nun ist Schluss“

Mittwoch, 8. September 2021 / Uhrzeit: 18:00 – 20:00

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf den Seiten des Stuttgarter Schriftstellerhauses.

Lesung für Kinder und Erwachsene – „Ein Baum für Tomti“

Wann: Samstag, 4. September, 14 bis 15.30 Uhr

Wer weiß schon, dass der Ginkgo-Baum eigentlich eine Tanne ist und schon zur Zeit der Dinosaurier existierte? Dass man aus Kastanien Shampoo kochen kann und dass Fledermäuse am liebsten in Eichen schlafen? Diese und viele weitere spannende Fakten über Bäume, Wald und Natur vermittelt Kinderbuchautorin Nina Blazon in ihrer Lesung mit dem  Buch „Ein Baum für Tomti“. Die Veranstaltung findet am Garnisonsschützenhaus statt. Zum Abschluss machen wir einen kleinen Spaziergang zu den Bäumen vor dem Gebäude. Hier können die Kinder den Wald auf ganz neue Art kennenlernen – und zum Beispiel das „Baumtelefon“ ausprobieren.

Für: Familien mit Kindern ab ca. 7 Jahren

Anmeldung: info@garnisonsschuetzenhaus.de, max. 20 Plätze. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber der Verein Garnisonsschützenhaus Raum für Stille e.V. freut sich natürlich über eine Spende.

Leitung: Nina Blazon, Schriftstellerin. www.ninablazon.de