Informationsveranstaltung: Wie geht es weiter mit dem Garnisonsschützenhaus?

GSH-Flyer_170412aktAm 24. April 2017

im Alten Feuerwehrhaus in Heslach, Möhringer Str. 56, 70199 Stuttgart

Beginn: 18: 30 Uhr

Wir wollen über den aktuellen Stand der Diskussion informieren, zwei ganz konkrete Nutzungs-möglichkeiten vorstellen, über den Stand unserer Forschungen zur Geschichte berichten und einen Blick in die Zukunft wagen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

 

Programm

  • Zum aktuellen Entwicklungstand, Reinhard Schmidhäuser
  • Zur Geschichte des Schießplatzes, Bertram Maurer
  • Der Schuppen als Ausstellungsfläche, Maike Sander (meinlebenlang)/ Tina Kammer (InteriorPark)
  • Das Wachhaus als Wald-Kita, Krishna Saraswati / Daniel Fels (Waldorfkinderkrippe Avalon)
  • Der Friedhof als „Park der Stille“, Thomas Schneider Graf

Die Entscheidung liegt beim Gemeinderat (Wolfgang Kress, Süd-Blättle, März 2017)

„Die Entscheidung liegt wieder beim Gemeinderat: Wie geht es weiter mit dem Garnisonsschützenhaus“

Lesen Sie mit freundlicher Genehmigung des Süd-Blättle (Verlag Hans Rigotti) und des Autors Wolfgang Kress den kompletten Artikel als PDF.

Gästeführerinnen informieren sich über das Garnisonsschützenhaus

Foto Christine Lehmann

Zehn Gästeführerinnen der Stuttgart-Marketing haben heute einen Blick in das Garnisonsschützenhaus geworfen und sich über die Geschichte und Zukunft des Geländes informiert. Eine höchst interessierte Gruppe.

Bei etlichen Führungen der Stadt liegt das Garnisonsschützenhaus am Weg und stößt immer auf großes Interesse der Teilnehmer.

 

 

 

Gaststätte „Schießbahn“

Gastronomie auf der Dornhalde von 1897 bis 1962

Aktualisierter Stand unserer Recherchen

  • Das Garnisonsschützenhaus wurde 1893 gebaut. Im Erdgeschoss befand sich eine Kantine. Auf der Ansichtskarte von 1897 steht der Name des ersten Kantinenpächters: Leopold Gruber. Dass er damals Kantinenpächter war, ist auch verbürgt durch einen Prozess, den das evangelische Degerloch mit dem katholischen Gruber um den „Messnerlaib“ führte. Gruber bekam vom Verwaltungsgerichtshof Recht, weil man von einem Katholiken keine evangelische Kirchensteuer verlangen könne.

garnisonsschuetzenhaus2Ansichtskarte vor 1897

  • Ab 1909 (vielleicht aber auch schon früher) übernahm Johannes Marquardt die Kantine. 1908 wurde Degerloch zu Stuttgart eingemeindet. 1909 taucht auch die Dornhalde im Stuttgarter Adressbuch auf.
  • 1921 oder 1922 (1921 gab es kein Adressbuch) übernahm Klemens Schmidt die Kantine für kurze Zeit. Nach seinem Tod übernahm seine Frau Maria die Kantine.
  • Von 1929 bis 1954 war Gustav Mayer Kantinenwirt. Ab 1948 wird die Kantine als Gaststätte „Schießbahn“ geführt.
  • Nach dem Tod von Gustav Mayer am 15. Juni 1954 übernahm seine Witwe Helene die Gaststätte und führte sie zumindest bis 1962 weiter.
  • In den folgenden Jahren taucht die Gaststätte nicht mehr in den Adressbüchern auf, allerdings erzählen ältere Anwohner, dass auch in den folgenden Jahren das Garnisonsschützenhaus noch gastronomisch genutzt wurde.

Karin Rossnagel und Bertram Maurer

 

Ein weiterer Schritt voran

Am Freitag, 10. März 2017 hat der Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen der Stadt Stuttgart sich mit dem Garnisonsschützenhausbefasst.

Die Stuttgarter Zeitung hat am Montag, 13.3.2017 darüber berichtet: StZ2017_03_13

In der Online-Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten erschien am selben Tag ein ähnlicher Artikel.

Broschüre zur Geschichte des Garnisonsschützenhauses

Unser Verein will den historischen Ort des ehemaligen Schießplatzes der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir haben daher ein besonderes Interesse an seiner Geschichte. Christian Dosch und die Initiative hatte schon vieles recherchiert. Der Verein hat von Beginn an in dieser Richtung weitergearbeitet und jetzt eine 24-seitige Broschüre veröffentlicht.

Sie können die Broschüre für 7 €  plus 2 € Porto bestellen. verein@garnisonsschuetzenhaus.de

Die Broschüre ist kein Resümee, sondern ein Zeichen für das Gewicht, das wir der Geschichte des Orts beimessen. Der Ort hat viele Fassetten. Vieles wissen wir dazu noch nicht. Wir arbeiten weiter.

Mit unserem Konzept beim Wirtschaftssausschuss

Am Freitag, dem 3. Februar 2017 hatte der Verein die Gelegenheit im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen der Stadt Stuttgart zu erläutern, wie wir das Garnisonsschützenhaus in Zusammenarbeit mit der Stadt öffentlich zugänglich machen wollen.

Präsentation mit Zielen und Stufenplan

Kostenschätzung

Bauabschnitte 1 bis 6

Umbau des Geräteschuppens in ein Ausstellungsgebäude.

Die Sitzung war vertraulich, deshalb können wir nicht berichten, wie unsere Vorstellungen aufgenommen wurden. Beschlüsse wurden allerdings nicht gefasst. Die nächste WA-Sitzung findet am 10. März statt.

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Wir benötigen Ihre Spende.

Mitte Januar haben wir einen Termin bei der Stadt, um unser Konzept vorzustellen. Im Februar berät der zuständige Gemeinderatsausschuss darüber. Für dieses Gespräch wollen wir unser Nutzungskonzept in konkrete Bauabschnitte umzusetzen, damit wir bei einer möglichen Einigung mit der Stadt schnell einen Bauantrag stellen können.Da bereits ein Bauantrag Kosten verursacht, benötigen wir Ihre Spenden.

Das Finanzamt hat uns inzwischen die Gemeinnützigkeit bestätigt.

Wenn Sie noch in diesem Jahr spenden, könnten Sie Ihre Spenden in diesem oder im nächsten Jahr von der Steuer absetzen.

Unser Konto bei der GLS-Bank: IBAN DE 20 4306 0967 7037 5916 00
Zum Kopieren für das Online-Banking:  DE20430609677037591600 

Noch besser, Sie treten in den Verein als Förder- oder Vollmitglied ein.

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Führung der Schwabenlandfilm zum Drehort des Films „Dolores“

Am 19.11.2016 veranstaltete Schwabenlandfilm eine Bustour zu den Drehorten des Films „Dolores“. Der Hauptdarsteller Udo Schenk war auch dabei und berichtete über die Dreharbeiten. Teile des Films wurden im und vor dem Wachhaus auf dem Garnisonsschützenhausgelände gedreht. Die Gruppe wurde vom Verein am Schützenhaus begrüßt und über die Geschichte und angestrebte Zukunft des Geländes informiert.

Bilder Dr. Christine Lehmann

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