Mit unserem Konzept beim Wirtschaftssausschuss

Am Freitag, dem 3. Februar 2017 hatte der Verein die Gelegenheit im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen der Stadt Stuttgart zu erläutern, wie wir das Garnisonsschützenhaus in Zusammenarbeit mit der Stadt öffentlich zugänglich machen wollen.

Präsentation mit Zielen und Stufenplan

Kostenschätzung

Bauabschnitte 1 bis 6

Umbau des Geräteschuppens in ein Ausstellungsgebäude.

Die Sitzung war vertraulich, deshalb können wir nicht berichten, wie unsere Vorstellungen aufgenommen wurden. Beschlüsse wurden allerdings nicht gefasst. Die nächste WA-Sitzung findet am 10. März statt.

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Verein „Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille“ gegründet

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Foto: Lightsniper (www.lightsniper.de)

Wo können wir uns dem Alltag entziehen und entschleunigen? Wie kommen wir zur Ruhe und schöpfen neue Energie? Welche Bedeutung hat Stille in unseren Leben? Der Verein „Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille“ möchte einen öffentlichen Raum schaffen, der in unterschiedlichen Lebenssituationen Innehalten, Besinnung und Einkehr ermöglicht. Der Wandel von der Unruhe zur Ruhe, der das Garnisonsschützenhaus prägt, soll zur Erfahrung und Inspiration der Gäste werden.

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Jahre 1880 bzw. 1893/94 liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet am Dornhaldenfriedhof zwischen den Stadtteilen Degerloch, Sonnenberg und Heslach. Es besteht aus Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten. Die Stadt Stuttgart ist Grundstückseigentümer, seit dem Jahr 2011 stehen die Gebäude bedauerlicherweise leer.

Das Gebäudeensemble ist einer der wenigen architektonischen Zeitzeugen der Stadtgeschichte Stuttgarts im 19. und 20. Jahrhundert – von der militärischen Schießplatz-Nutzung der Königlichen Garnison Stuttgart über Hinrichtungen während des Dritten Reiches bis zur Entstehung des Dornhaldenfriedhofs und der letzten Ruhestätte der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe.

Am 24. Oktober 2016 hat sich aus der Initiative nun ein Verein „Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille“ gegründet, um das Kulturdenkmal zu erhalten, für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen und als „Haus der Stille“ zu beleben. Mehr Infos zu dem Verein finden Sie hier.

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Broschüre zur Geschichte des Garnisonsschützenhauses

Unser Verein will den historischen Ort des ehemaligen Schießplatzes der Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir haben daher ein besonderes Interesse an seiner Geschichte. Christian Dosch und die Initiative hatte schon vieles recherchiert. Der Verein hat von Beginn an in dieser Richtung weitergearbeitet und jetzt eine 24-seitige Broschüre veröffentlicht.

Sie können die Broschüre für 7 €  plus 2 € Porto bestellen. verein@garnisonsschuetzenhaus.de

Die Broschüre ist kein Resümee, sondern ein Zeichen für das Gewicht, das wir der Geschichte des Orts beimessen. Der Ort hat viele Fassetten. Vieles wissen wir dazu noch nicht. Wir arbeiten weiter.

Wir benötigen Ihre Spende.

Mitte Januar haben wir einen Termin bei der Stadt, um unser Konzept vorzustellen. Im Februar berät der zuständige Gemeinderatsausschuss darüber. Für dieses Gespräch wollen wir unser Nutzungskonzept in konkrete Bauabschnitte umzusetzen, damit wir bei einer möglichen Einigung mit der Stadt schnell einen Bauantrag stellen können.Da bereits ein Bauantrag Kosten verursacht, benötigen wir Ihre Spenden.

Das Finanzamt hat uns inzwischen die Gemeinnützigkeit bestätigt.

Wenn Sie noch in diesem Jahr spenden, könnten Sie Ihre Spenden in diesem oder im nächsten Jahr von der Steuer absetzen.

Unser Konto bei der GLS-Bank: IBAN DE 20 4306 0967 7037 5916 00
Zum Kopieren für das Online-Banking:  DE20430609677037591600 

Noch besser, Sie treten in den Verein als Förder- oder Vollmitglied ein.

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Führung der Schwabenlandfilm zum Drehort des Films „Dolores“

Am 19.11.2016 veranstaltete Schwabenlandfilm eine Bustour zu den Drehorten des Films „Dolores“. Der Hauptdarsteller Udo Schenk war auch dabei und berichtete über die Dreharbeiten. Teile des Films wurden im und vor dem Wachhaus auf dem Garnisonsschützenhausgelände gedreht. Die Gruppe wurde vom Verein am Schützenhaus begrüßt und über die Geschichte und angestrebte Zukunft des Geländes informiert.

Bilder Dr. Christine Lehmann

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Mitglied werden

Wir benötigen Ihre Unterstützung. Sie können im Verein mitarbeiten, uns fördern oder spenden. Wir sind vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt, d.h. Sie können Ihren Mitgliedsbeitrag oder Ihre Spende von der Steuer absetzen.

Unser Konto bei der GLS-Bank.
IBAN DE 20 4306 0967 7037 5916 00
Zum Kopieren für das Online-Banking: DE20430609677037591600

Vorstand

Die Gründungsversammlung am 24.10.2016 hat den Gesamtvorstand gewählt:

  • Reinhard Schmidhäuser (1. Vorsitzender)
  • Dr. Bertram Maurer (2. Vorsitzender)
  • Doris Berger (Kassiererin)
  • Dr. Nadine Holzapfel (Schriftführerin)

Beisitzer:

  • Karin Rossnagel
  • Thomas Schneider-Graf
  • Johannes Bücheler
  • Fedora Weber

Satzung

Am 24.10.2016 wurde der Verein „Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille e. V.“ gegründet. Er wird die umfangreiche Arbeit weiterführen, die die Initiative in den letzten zweieinhalb Jahren geleistet hat.

Der Verein ist seit dem 12.01.2017 im Vereinsregister unter der Nummer VR 722 796 eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

Die Satzung

Mit der Gründung des Vereins „Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille e.V.“ wird eine gemeinnützige Rechtsform geschaffen, um verbindlich mit der Landeshauptstadt Stuttgart als Eigentümerin des Geländes zusammenzuarbeiten sowie mit anderen Organisationen zu kooperieren, die ähnliche Ziele verfolgen. Der Verein handelt auf der Grundlage eines humanistischen Menschenbilds und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie parteipolitischer Neutralität.

Team der Initiative & Staffelübergabe

Die Initiative für das Garnisonsschützenhaus hat sich im März 2014 gebildet als Netzwerk aus Journalisten, Kreativen, Historikern, Ökologen und Bürgerinnen und Bürgern, die sich für das Stadtbild von Stuttgart interessieren und sich in die Stadtentwicklung einbringen möchten. Die Vorarbeit der Initiative wird durch den Verein „Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille“ e.V. weitergeführt, der sich am 24. Oktober 2016 gegründet hat. Während die Initative eher ein offenes Netzwerk war, kann der Verein nun in einem verbindlichen Rechtsrahmen die Arbeit weiterführen. Vielen Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter in den Jahren 2014, 2015 und 2016!

Politisches Verfahren – Zusammenfassung

Die Initiative für das Garnisonsschützenhaus hat von der Stadt Stuttgart eine bis Ende  2016 befristete Option für beide Gebäude (Erbbau / Erbpacht) erhalten. Bis dahin sollen weitere Projektschritte geklärt sein.

Die Stadt Stuttgart ist Eigentümerin des Garnisonsschützenhauses und der Nebengebäude (Auf der Dornhalde 1 & 1a) und beabsichtigte die Grundstücke mit den Gebäuden verkaufen. Für das Garnisonsschützenhaus (1a) führte das Liegenschaftsamt Verhandlungen mit mehreren Interessenten. Das Gebäude „Auf der Dornhalde 1“ sollte getrennt davon öffentlich zum Verkauf zum Zwecke der Wohnnutzung ausgeschrieben werden.

Die Initiative für das Garnisonsschützenhaus hat sich am 24. März 2014 mit einem Offenen Brief an die Stadt Stuttgart gewandt und Bürgerinnen und Bürger eingeladen, diesen mit zu unterzeichnen und ihre Ideen einzubringen. Infolgedessen ist eine öffentliche Diskussion in der Stadt entstanden, das Garnisonsschützenhaus wurde mehrfach im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen behandelt. Mitte Juli 2014 wurde die Initiative erfreulicherweise informiert, dass sie sich bis Ende August 2014 mit einem Konzept für das Garnisonsschützenhaus bewerben kann. Diese Chance haben wir genutzt und das Konzept „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille eG“ eingereicht. Im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen erhielten wir Anfang Februar 2015 dann die befristete Option bis Ende Juli 2015. Nach Einreichung einer kompletten Bauvoranfrage wurde die Frist verlängert bis Mitte Juni 2016. Da die Bauvorbescheid erst Mitte Mai 2016 abgestimmt war, wurde die Frist erneut bis Ende 2016 verlängert.

Ablauf:

Tag des offenen Denkmals – Fotos

Vielen Dank an Dieter Raith für die tollen Fotos!