Führung Garnisonsschützenhaus (31.05.15)

Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat am Sonntag, 31.5.2015 die Leser des Stuttgarter Wochenblatts zu einer besonderen Führung eingeladen und die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart geöffnet. Wir waren begeistert von der Resonanz – über 70 Bürgerinnen und Bürger sind unserer Einladung gefolgt.

Die Initiatoren haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und die Geschichte des Ortes erläutert. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Jahre 1880 bzw. 1893/94 liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet am Dornhaldenfriedhof zwischen den Stadtteilen Degerloch, Sonnenberg und Heslach. Es ist einer der wenigen architektonischen Zeitzeugen der Stadtgeschichte Stuttgarts im 19. und 20. Jahrhundert – von der militärischen Schießplatz-Nutzung der Königlichen Garnison Stuttgart über Hinrichtungen während des Dritten Reiches bis zur Entstehung des Dornhaldenfriedhofs und der letzten Ruhestätte der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe. Etwa zwei Stunden lang führten die Initiatoren über das Grundstück und öffneten die Türen von Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus und Geräteschuppen.

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