Feuer und Erde

Unsere drei Ausstellungen sind noch bis zum 26.11.2017 im Schuppen auf der Dornhalde jeweils an den Wochenenden geöffnet. Fr. 15 – 17 Uhr, Sa./ So. 10 – 17 Uhr.

Bestattungskultur heute

Schon seit Jahrtausenden trösten Blumen während der Abschiedsnahme von einem Verstorbenen die Hinterbliebenen. Jedoch wandeln sich die Ausführungen im Laufe der verschiedenen Zeitalter. Bis zur Jahrtausendwende gab es noch wenige Unterschiede, die Trauerfeiern glichen sich oft in ihrem Ablauf. Heute ist es möglich, dass die Dekoration der Trauerfeier auf die Eigenheiten des Verstorbenen abgestimmt wird, denn genauso einzigartig wie sein Leben war, sollte sein Abschied gestaltet sein. Die Ausstellung zeigt wöchentlich wechselnd Beispiele individueller Dekorationen zu einem Trauerfall. Fachliche Beratung finden Sie bei einem Friedhofsgärtner Ihres Vertrauens.

Friedhofskultur heute

Grabstätten sind zumeist ein Spiegel der Gesellschaft. Je nach Zeitalter verändern sich die Gebräuche und somit die Art der Grabsteine und der Grabbepflanzungen. Der Friedhof ist heute nicht nur ein Platz für die Toten, sondern auch für die Lebenden. Das zeigt sich in der individuellen Gestaltung, dadurch wird der Friedhof durch die vielfältigen Grabanlagen lebendig. Die Ausstellung zeigt einige Beispiele individueller Grabgestaltung. Fachliche Beratung finden Sie bei einem Friedhofsgärtner oder einem Steinmetz / Bildhauer Ihres Vertrauens.
Bei den Mustergrabanlagen Bestattungs- bzw. Friedhofskultur haben mitgewirkt die Firmen:

Blumen Das Veilchen, Inhaber Hagen Müller, Böblinger Straße 167, 70199 Stuttgart

Blumen-Tiedemann, Gärtnerei am Waldfriedhof, Bruderrain 14, 70597 Stuttgart

Gärtnerei Raff, Korinnaweg 64, 70597 Stuttgart – Degerloch

Friedhofsgärtnerei Roland Kuhrt, Schwarenbergstraße 29, 70190 Stuttgart-Ost

Gärtnerei Thomas Koch, Heilbronner Straße 120, 70191 Stuttgart

Stöckle KG/Blumen Wenz, Feuerbacher-Tal-Straße 82, 70469 Stuttgart

Gärtnerei Schuler, Inhaber Mathias Kloth e.K., Cottastr. 43, 70180 Stuttgart

Blumenscheuer Günther GbR, Inh. H. und C. Günther, Im Gäßle 1, 70567 Stuttgart

Die weiße Lilie Bestattungsdienst, Stuttgarter Friedhofsgärtner GmbH, Steinhaldenstraße 51 A, 70378 Stuttgart

Gärtnerei Otto Müller,  Waldfriedhof, Böblinger Straße 167, 70199 Stuttgart

Gärtnerei Haag am Waldfriedhof , Bruderrain 2, 70597 Stuttgart

Steinmetze / Bildhauer:
Wolfgang Machmer
, Werkstätte für Kunst und Stein, Obere Waldplätze 2, 70569 Stuttgart

Lindenberger GmbH, Werkstatt für Grabmalkunst, Bruderrain 4, 70597 Stuttgart

 

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„Die Lebenden schließen den Toten die Augen, die Toten öffnen den Lebenden die Augen.“

Programm am Garnisonsschützenhaus an Allerheiligen

Seit 15. Oktober sind die drei Ausstellungen am Garnisonsschützenhaus geöffnet: Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Diesseits vom Jenseits“ von Maike Sander über Trauerkultur. In dieser Ausstellung findet sich auch das slawische Sprichwort „Die Lebenden schließen den Toten die Augen, die Toten öffnen den Lebenden die Augen.“ Es wurde mit einem Zettel an die Pinnwand gehängt, an der die Besucher ihre eigenen Gedanken zu Leben und Tod mitteilen können. Weiterlesen

Großer Andrang bei der Ausstellungseröffnung

Am Sonntag wurde bei herrlichstem Wetter die erste Ausstellung im Schuppen des Garnisonsschützenhauses eröffnet. Sie hat schon mal gezeigt, was der Verein mit zahlreichen Unterstützern innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen kann. Mehr als hundert Neugierige und Interessierte kamen zur Eröffnung, darunter auch Stadträt/innen der drei Gemeinderatsfraktionen, Hans Pfeifer und Udo Lutz (SPD), Dr. Christine Lehmann und Beate Schiener (GRÜNE) und Thomas Adler (SÖS-Linke -PluS). Außerdem dabei waren Marc Hentschke von der Neuen Arbeit und Prof Dr. Jürgen Armbruster vom Rudolf-Sophien-Stift, mit denen zusammen wir die Sanierung und Nutzung als sozial-integratives Projekt realisieren wollen. Mit großem Interesse besichtigten auch Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin Mitte, Wolfgang Jaworek, stellvertretender Bezirksvorsteher Süd und Alt-Stadtrat Michael Kienzle die Ausstellungen, die in den Abteilungen des Schuppens untergebracht sind. Eine beschäftigt sich mit der Geschichte der Dornhalde vom kaiserzeitlichen Militarismus über den NS-Staat bis zum heutigen Friedhof. Wichtige Quellen dazu befinden sich im Stadtarchiv Stuttgart, dessen Leiter Dr. Roland Müller auch anwesend war.

Die von Maike Sander und Tina Kammer zusammengetragene und konzipierte Hauptausstellung präsentiert verschiedene Aspekte unserer Trauerkultur ab, vielfältig, auch bunt, auf jeden Fall faszinierend. Im Garten präsentieren sich Mustergräber wie wir sie von unseren Friedhöfen kennen. Aber auch ein alter, verwunschener Friedhof mit umgestürzten Steinen ist hinter dem Wachhaus zu sehen. Die Ausstellungen werden in den kommenden Wochen auch viele Schulklassen anschauen. Sie ist noch bis Ende November jeden Freitagnachmittag und übers Wochenende für alle Interessierten offen.

Die Ausstellungen auf einen Blick:

„Diesseits vom Jenseits“
Idee und Konzept: Maike Sander | meinlebenlang*
Raumkonzeption und Ausstellungsdesign: Tina Kammer | interiorPark

„Geschichte der Dornhalde“ von Dr. Bertram Maurer

Die Ausstellungsteile Friedhofs- und Bestattungskultur  entstanden in Zusammenarbeit der Vereinigung Stuttgarter Friedhofsgärtner e.V. , des Vereins für Friedhofskultur Stuttgart e.V. und „Die weiße Lilie“ Bestattungsdienst.

Die Ausstellungen sind bis zum 26. November 2017 an den Wochenenden geöffnet. Öffnungszeiten: Fr 15 – 17 Uhr, Sa/So 10 – 17 Uhr Führungen für Schulklassen (ab Klasse 4) wochentags nach Anmeldung unter info@meinlebenlang.

Fotos: Karin Roßnagel und Thomas Schneider-Graf

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Doppelausstellung im Schuppen

Von 15. Oktober – 26. November 2017 öffnen sich die Tore des Schuppens am Garnisonsschützenhaus zu einer Doppelausstellung.

„Diesseits vom Jenseits“

Eine Ausstellung zur Trauerkultur im historischen Schuppen beim Garnisonsschützenhaus.

Von Maike Sander (meinlebenlang*) und Tina Kammer (interorPark)

Zudem in der 1. Box die Ausstellung

„Geschichte der

Dornhalde“

Vom Schießplatz zum Friedhof

Die Ausstellungen sind jeweils an den Wochenenden geöffnet.

Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr

Führungen für Schulklassen (ab Klasse 4) wochentags nach Anmeldung unter info@meinlebenlang.

Die Wegbeschreibung finden Sie hier auf Google Maps

Kooperationspartner:  Vereinigung Stuttgarter Friedhofsgärtner e.V.Verein für Friedhofskultur Stuttgart e.V. „Die weiße Lilie“ Bestattungsdienst

Sponsoren

Wir sind in der Endrunde

Dank Ihrer lebhaften Unterstützung sind wir in der Endrunde des PSD-Wettbewerbs. 500 € sind für das Garnisonsschützenhaus sicher. Jetzt geht es geht um bis zu 5000 €

Bis 9.10.2017 kann (muss) jeder noch einmal für uns stimmen:

Fürs Garnisonsschützenhaus stimmen

Zur Abstimmung muss man jetzt eine E-Mail-Adresse eingeben, an die man nach einiger Zeit eine Bestätigungsmail erhält .
Die Zwischenstände werden jeweils mit einem Tag Verzögerung angegeben.

Knapp vor dem Einzug ins Finale

Beim Wettbewerb der PSD-Bank sind wir fast unter den ersten 15 Teilnehmern, die 500 € bis 5000 € gewinnen. Der Abstand beträgt nur noch knapp 20 Klicks.

http://www.psd-miteinander-leben.de/profile/garnisonschützenhaus-raum-für-stille-e-v/

Weiterhin bis 5.10.2017 täglich anklicken. Am 5.10. endet die Wertung um 10:00 Uhr, also vorher klicken.

Das Finale beginnt am 5.10.2017 nach 10:00 Uhr und endet am 9.10.2017 um 24:00 Uhr. Im Finale wird jeder nur einmal gezählt.

 

 

Wettbewerb der PSD-Bank

Mit der Ausstellung „Diesseits vom Jenseits“ im historischen Schuppen beim Garnisonsschützenhaus nehmen wir an einem Wettbewerb der PSD-Bank teil:

http://www.psd-miteinander-leben.de/profile/garnisonschützenhaus-raum-für-stille-e-v/

Bitte bis 5.10.2017 täglich anklicken.

Tag des (zukünftig) offenen Denkmals

Allerhand los am 10.9. 2017 bei der inoffiziellen Teilnahme am Tag des offenen Denkmals. In den frisch geputzten Boxen des Schuppens gab es im Vorgriff auf die Ausstellung vom Oktober und November einige Tafeln des historischen Teils zu sehen.

Vom 15. Oktober bis 26. November zeigen wir dann die Ausstellung vom „Diesseits vom Jenseits“ und die komplette Ausstellung zur Geschichte der Dornhalde .

    

„Tag des künftig offenen Denkmals“

Das denkmalgeschützte Garnisonsschützenhaus ist nach wie vor Eigentum der Stadt und in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen am Tag des offenen Denkmals, am 10. September 2017, nicht von innen zu besichtigen. Wir  werden von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr am Schuppen vor Ort sein und Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, Hundebesitzer und alle Interessierten über die Geschichte dieses Ortes und die Ziele des Vereins informieren. Es findet sozusagen ein „Tag des künftig offenen Denkmals“ statt.

Wer an diesem Tag keine Zeit hat, auf die Dornhalde zu kommen, kann über die Website www.garnisonsschuetzenhaus.de die Broschüre zur Historie des denkmalgeschützten Gebäudeensembles bestellen.

Der Verein hat vom Gemeinderat für den Schuppen ein Zwischennutzungsrecht bis Ende des Jahres erhalten. Von 15.10. bis 26.11. wird dort die Ausstellung „Diesseits vom Jenseits“ zu sehen sein, sie bietet in der Zeit der Totengedenktage eine Plattform, um sich mit den Themen Erinnerung, Trauer und Abschiedskultur auseinanderzusetzen. Eine der neun Ausstellungsboxen ist der Geschichte des Geländes Dornhalde und dem Verein gewidmet.

Im Herbst wird der Gemeinderat über das Sanierungs- und Finanzierungskonzept für das Gebäudeensemble entscheiden.

Stadtmuseum trifft Garnisonsschützenhaus

Dr. Torben Giese

Keine Mühe scheute der Direktor des künftigen Stadtmuseums, Dr. Torben Giese, am letzten Augusttag im strömenden Regen zum Garnisonsschützenhaus auf der Dornhalde zu gelangen. Er wählte den klassischen Weg mit der Seilbahn und dann zu Fuß zum Dornhaldenfriedhof. „Das ist ja ein Kleinod“, sagte er, als er am Garnisonsschützenhaus angekommen war, „dieser Ort muss unbedingt für die Öffentlichkeit erhalten werden!“

 

Dr. Torben Giese mit Karin Roßnagel (links) und Maike Sander

Mit den Vereinsvorständen Karin Roßnagel und Reinhard Schmidhäuser sowie Ausstellungsorganisatorin Maike Sander tauschte er sich darüber aus, wie ein denkmalgeschützter Ort „funktionieren“ kann.

Thema war auch, wie das Stadtmuseum die ab 15. Oktober zu sehende Ausstellung über Trauerkultur „Diesseits vom Jenseits“ mit Bildern und Textquellen unterstützen könnte. „Ein perfektes Thema für diesen Ort“, sagte Dr. Giese.