Märchenspaziergang: In der Weite des Augenblicks – Geschichten zur Blauen Stunde, erzählt zu hellblauer Zeit

Sonntag, 4. Juli 21, 18.00 Uhr

Die Blaue Stunde, Zeit zwischen Tag und Nacht, zwischen Augenblick und Ewigkeit, die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit verwischt, Sehnsüchte erwachen mit stiller Kraft.
Auch die alten Märchen und Geschichten erzählen von der Sehnsucht, dieser leisen und mächtigen Triebfeder unseres Lebens, erzählen davon, wie sich Wünsche und Sehnsüchte erfüllen können, auf wundersamen, verschlungenen und märchenhaften Wegen. Eine Auswahl dieser Geschichten hören Sie in und um den verwunschenen Garten des Garnisonsschützenhauses.

Erzählerin: Petra Weller (www.maerchen-erzaehlt.de) Treffpunkt am Garnisonsschützenhaus
Dauer: ca. 2 Std
Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt, überdachte Sitzgelegenheiten sind vorhanden

„Sommerfrische im kühlen Grün“: Waldführung mit Nina Blazon am 27.6.21

Waldführung Nr. 1 am Sonntag, den 27. Juni 2021

In den heißen Monaten ist der Wald als natürliche Klimaanlage auch für die Stadt besonders wichtig. Auf dem Spaziergang durch den Wald werden wir die Kühle genießen und spannende und auch überraschende Fakten über Buchen, Eichen und Fichten erfahren. Zum Beispiel, dass Bäume hören können (nur wie?). Und wussten Sie schon, dass Wälder auch Regenmacher sind?

Veranstalter:

Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille e.V.

Auf der Dornhalde 1+1a

70597 Stuttgart

www.garnisonsschuetzenhaus.de

Leitung der Waldführungen: Nina Blazon

Zeit: Von 14 bis 16 Uhr, max. 15 Plätze

Start- und Endpunkt: Garnisonsschützenhaus

Teilnahmegebühr: 7,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Anmeldung: info@garnisonsschuetzenhaus.de

oder bei Frau Berger unter Tel. 0711/763863  (Bei Bedarf bitte auf den Anrufbeantworter sprechen)

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Frank Ackermann und Barbara Stoll: „Isolde Kurz: Ein Splitter vom Paradies“

Donnerstag, 17. Juni 2021 / Uhrzeit: 19:00 – 20:30

Herzliche Einladung ans Garnisonsschützenhaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ins Blaue“ des Schriftstellerhauses Stuttgart.

Weitere Infos auf der Website des Schriftstellerhauses

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Unterwerfung und Auflehnung – Schillers Zeit in Stuttgart. Spaziergang zum Garnisonsschützenhaus

Wer: mit Frank Ackermann, Dorothea Baltzer & Reinhard Schmidhäuser

Wann: am Sonntag, den 6. 6. 21, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Santiago-de-Chile-Platz an der Haigstkirche
Abschluss am Garnisonsschützenhaus ca. 17:00 Uhr

Schiller hat bis zu seiner berühmten Flucht –  am 22. September 1782 – sieben Jahre in Stuttgart gelebt. An der Militärakademie (Carlsschule), die mit dem Neuen Schloss verbunden war, wurde er zum Mediziner ausgebildet, und hier schrieb er heimlich seine „Räuber“, die ihn über Nacht berühmt machten, aber ihn auch in Konflikt mit Herzog Carl Eugen brachten. Schiller selbst hat die Zeit der Entstehung der Räuber als „Naturwidrigen Beischlaf der Subordination und des Genius“ bezeichnet.

Damals war Schiller mindestens dreimal im Schloss Hohenheim und kam dabei über die Alte Weinsteige auch durch Degerlocher Gemarkung.

Daran erinnern wir bei diesem Schiller-Spaziergang, und auch an die anderen Stationen seiner Stuttgarter Jahre: von der ersten Begegnung mit Goethe und der „Räuber“-Lesung im Bopserwäldchen bis hin zur Flucht, zu der Schiller gewissermaßen genötigt wurde: Denn Herzog Carl Eugen hatte ihm das Dichten verboten und mit Festungshaft auf dem Asperg gedroht.

Anmeldung zur Veranstaltung unter info@garnisonsschuetzenhaus.de
oder Telefon 0711 763863. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Durchführung der Veranstaltung hängt von den geltenden Coronabestimmungen ab.

Es wird Sommer am Garnisonsschützenhaus!

Wir öffnen unsere Ausstellungen am 30. Mai. Den ganzen Sommer bis 19. September haben Sie sonntags die Gelegenheit, sich coronakonform “ins Blaue“ zu begeben. Und damit ist nicht nur unser Garten gemeint.

Die Gemäldeausstellung „Ins Blaue“, die unter dem Dach des sozialpsychiatrischen Zentrums in Sillenbuch entstanden ist, bildet den Mittelpunkt unserer Ausstellungen.

Dazu kommen die von Nina Blazon neu gestaltete und kulturgeschichtlich ausgerichtete Ausstellung zum Wald und die Aussstellung zur Geschichte der Dornhalde von Bertram Maurer.

Für das umfangreiche Veranstaltungsprogramm haben wir das Stuttgarter Schriftstellerhaus als Partner gewonnen. Das Literaturprogramm des Schriftstellerhauses umfasst acht Lesungen und Performances. Als Verein bieten wir fünf weitere Veranstaltungen an.

Hinzu kommen Führungen durch den Wald auf der Dornhalde mit vielen interessanten kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Informationen.

Zum Stuttgarter Schriftstellerhaus

Zur vollständigen Veranstaltungsübersicht (PDF)

Den Anfang macht die Lesung des Stuttgarter Schriftstellers Fabian Neidhardt am 5. Juni, gefolgt von einem Schiller-Spaziergang, in dem Schillers Stuttgarter Zeit näher beleuchtet werden soll, zum Garnisonsschützenhaus am 6. Juni.

Zum Beitrag von Fabian Neidhardt auf der Website Schriftstellerhaus

Immer wieder werden wir im Laufe des Sommers auf einzelne Veranstaltungen hinweisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Garnisonsschützenhaus!

Alle Veranstaltungen finden im Freien, die Ausstellungen in der gut belüfteten Remise statt.

Ausstellungen und Garten sind während der Veranstaltungen und an Sonn- und Feiertagen jeweils von 11-18 Uhr geöffnet.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen unter info@garnisonsschuetzenhaus.de oder Telefon 0711 763863

Gefördert von der Stadt Stuttgart, Kulturamt

Frühling am Garnisonsschützenhaus!

Mitten in der dritten Welle der Pandemie ziehen an den schönen Frühlingstagen wieder Heerscharen   von Stadtwanderern am Garnisonsschützenhaus vorbei. Erinnerungen werden wach an den letzten Sommer, als wir uns am Jubiläum 250 Jahr Hölderlin und Hegel beteiligt haben und pandemiegerecht Veranstaltungen im Freien durchführen konnten. In diesem Jahr soll es – unterstützt vom Kulturamt – eine Fortsetzung geben.

So hat sich auch das Gartenteam um Johanna Moltmann-Hermann am 27. März getroffen, um gemeinsam coronagerecht mit Abstand im Garten zu arbeiten und um einfach an der frischen Luft zu sein. Im Nutzgarten war nicht mehr viel zu tun: Schotter auf einem Teil der Wege und Moos entfernen, dort blüht vieles schon wunderbar.

Hinter dem Wach- und Wohnhaus wurde der ehemalige Wäscheplatz „entdeckt“ und ein Teil der Bodenplatten freigelegt, – vielleicht ein Ort zum Sitzen im Sommer?

Die Hartriegelruten wurden gesammelt und zum Waldsofa“ gelegt, das später damit aufgepolstert werden soll, – vielleicht für eine Märchenstunde im Sommer?

Wie alle hoffen wir nun, dass bald wieder Lockerungen und Gruppentreffen im Freien möglich sind. Ab Mitte Mai wollen wir wieder wie letzten Sommer das Gelände und den Schuppen für‘s Publikum öffnen. Es sind einige Veranstaltungen geplant, – lasst Euch überraschen!

Das Schriftstellerhaus hat auch das Garnisonsschützenhaus für sich entdeckt und wird zusammen mit uns die Veranstaltungsreihe „Ins Blaue“ anbieten. Sie soll Anfang Juni beginnen. Wir freuen uns auf einen schönen Sommer – mit oder ohne Corona-Auflagen!

Volkstrauertag am Garnisonsschützenhaus

Eigentlich wollten wir an diesem herrlichen so gar nicht nach Trauer gestimmten Sonntag Garten und Ausstellung zum letzten Mal öffnen – die Pandemie zwingt uns und unsere Besucher leider zum Verzicht!

Also Aufräumen, Schuppen und Gebäude winterfest machen.

Karl Schmid stellt das Wasser ab, entleert die Leitungen und wir räumen unsere Sachen aus dem Schuppen ins trockenere Wachhaus. Die Schilder mit den Hölderlin-Versen werden aus dem Garten entfernt, eine Passantin will sich unbedingt zwei Zeilen aufschreiben.

Johanna Moltmann-Hermann und Cornelie Steidel haben am Samstag den Garten gerichtet – auch im November sieht er noch wunderschön aus. Vereinsmitglied Joachim Selinger kommt zufällig mit dem Fahrrad vorbei und fotographiert; die Ergebnisse seht Ihr auf dieser Seite!

Die Stadtführerin Alexandra Birkert holt ihre Jubiläumsplakate zu 250 Jahren Hegel und Hölderlin ab, die den Sommer über im Schuppen hingen, wie ja auch an verschiedenen Stellen in der Stadt. Ihr Mann will  sich über die Geschichte des Ortes informieren. Also Aufschließen der ersten Box mit Bertram Maurers Dauerausstellung.

Dann entsteht eine Szene, die schon viele von uns an solchen Tagen erlebt haben. Die Leute bleiben stehen, interessieren sich für die Gebäude, die Ausstellung und stellen dann wie immer dieselbe Frage: Was passiert mit den Gebäuden? Wie geht es weiter?

Leider wissen wir die Antwort nicht. Die Bauaufnahme ist erfolgt, die genauen Sanierungskosten sind ermittelt, der Gemeinderat kennt sie. Die Bürgerstiftung unterstützt unsere Absicht der künftigen Nutzung für Vereine, Gruppen und Bürger*innen.Vielleicht lässt sich der Gemeinderat von der Novembersonne und den schönen Fotos zu einem Beschluss animieren. Nie war der Naherholungsort Garnisonsschützenhaus und Dornhalde wichtiger als jetzt in Pandemiezeiten!

Reinhard Schmidhäuser

Absage Veranstaltungen 15.11.2020

Wir hatten gehofft, die letzten Veranstaltungen dieses Jahres noch durchführen zu können. Die aktuellen Infektionszahlen und die deshalb nötigen Kontaktbeschränkungen machen dies aber leider unmöglich.

Wir trösten uns damit, dass die Friedhofsführung und der philosophische Spaziergang am 1.11.2020 – dem Tag vor dem jüngesten Lockdown – sehr gut besucht waren. Gleiches gilt für die Ausstellung an ihrem letzten Öffnungstag.

Letzte Öffnungstage am Garnisonsschützenhaus – Friedhofführungen und philosophische Spaziergänge

Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor unser Leben. Als Verein wollen wir ein Zeichen setzen gegen Depression und Vereinzelung und Bürgerinnen und Bürgern anbieten, sich in kleinen Gruppen im Freien zu treffen. Wir meinen, dies ist auf der Grundlage der Corona-Verordnung vom 18. Oktober verantwortbar, wenn wir uns an die Maskenpflicht und die Abstandsregeln halten und die Gruppengröße auf 10 Personen beschränkt bleibt.

Am 1. und 15. November werden wir deshalb zum letzten Mal in diesem Jahr mit einer Sondergenehmigung das Gelände am Garnisonsschützenhaus öffnen.

An diesen Tagen bietet Bertram Maurer eine Führung über den Dornhaldenfriedhof mit dem Blick zurück in die Geschichte des Orts an.

1970 wurde der Dornhaldenfriedhofals Modellfriedhof geplant, allerdings finden sich davon nur noch Spuren. Heute ist er vor allem bekannt durch das RAF-Grab. Bis Ende der 1960er Jahre befand sich auf dem Gelände ein Schießplatz; davon finden sich noch Spuren auf dem Friedhof. Das Garnisonsschützenhaus gehörte zum Schießplatz. Während der NS-Zeit war der Schießplatz auch Hinrichtungsstätte.
Die Führung beginnt am Haupteingang des Dornhaldenfriedhofs und endet mit einem Blick auf das Garnisonsschützenhaus.

01. November 2020. Beginn: 14:00 Uhr   Ende: 15:30 Uhr
15. November 2020. Beginn: 11:00 Uhr   Ende: 12:30 Uhr

Treffpunkt: Haupteingang Dornhaldenfriedhof

Johanna Kosch bietet im Rahmen des Garnisonsschützenhauses je einen Philosophischen Spaziergang an (ausführliche Beschreibung auf unseren letzten Webseiten)

  • am 1.11.2020 um 12 Uhr   „Brauchen wir Stille?“
  • am 15. 11.2020 um 14 Uhr   „Warum wir trauern?“

Treffpunkt: Standseilbahn Haltestelle Waldfriedhof

Das Gelände am Garnisonsschützenhaus sowie der Schuppen mit den Ausstellungen ist an diesen Tagen von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet.

Die Teilnehmerzahl bei beiden Angeboten ist nach der aktuellen Coronaverordnung der Landesregierung auf 10 Personen beschränkt, bitte melden Sie sich unbedingt vorher an.

Anmeldungen bitte per Mail an info@garnisonsschuetzenhaus.de oder telefonisch an 0711 763863.

Bitte beachten Sie  die aktuellen Hinweise auf unserer Webseite, vor allem, wenn die Corona-Situation sich weiter verschärfen sollte.

Gerne weisen wir auf ein besonderes Programm der Bürgerstiftung hin, die im Trauermonat November Trauerwege, eine Filmschau und ein digitales Podiumsgespräch anbietet.

Mit diesem Link kommen Sie zum Programm.

https://www.palliativ-netz-stuttgart.de/trauerwege-2020

Warum wir trauern

Philosophischer Spaziergang auf der Dornhalde mit der Philosophin Johanna Kosch (www.johannakosch.de)

am Sonntag, 15.11.2020, 14:00 Uhr

Auf diesem Spaziergang der besonderen Art haben Sie die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Aspekten der Trauer auseinanderzusetzen. Die Philosophin Johanna Kosch führt Sie in verschiedene philosophische Gedanken ein, gibt Ihnen Denkanstöße für Ihren Alltag und möchte mit Ihnen ins Gespräch kommen: Durch einen Verlust, den wir erleiden, werden wir auf uns selbst zurückgeworfen. Dieses Zurückgeworfen-werden ist eine existentielle Erfahrung und das Trauern ist eine existentielle Tätigkeit, um wieder mit Welt und Sinn in Verbindung zu treten. Trauer als eine Form der ‚Sorge um sich‘ wird uns ebenso beschäftigen wie die generelle und persönliche Frage nach dem Umgang mit Vergänglichkeit und die Frage, welche Rolle Rituale in diesem Zusammenhang spielen.

Teilnahme kostenfrei! Spenden für den Verein willkommen!

Treffpunkt: Standseilbahn Haltestelle Waldfriedhof, 70597 Stuttgart

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Der Spaziergang endet am Garnisonsschützenhaus, wo
die Geschichtsausstellung des Hauses besucht werden kann.

Anmeldung: info@garnisonsschuetzenhaus.deBitte beachten Sie: Die Spaziergänge finden auch bei „schlechtem Wetter“ (ausgenommen Sturm und Gewitter) statt. Achten Sie auf festes Schuhwerk. Sehen Sie von einer Teilnahme ab, wenn Sie sich nicht gesund fühlen oder Symptome einer Covid-19-Erkrankung haben.Bei der Durchführung richten wir uns stets nach der aktuellsten Corona-Verordnung. Corona-bedingte Absagen sind möglich. Bitte informieren Sie sich daher vor dem jeweiligen Termin im Internet. Teilnahme auf eigene Gefahr!