Blau, wie der Himmel, Deine Augen – Blue meine Seele

Samstag, 24. Juli, 19.00 Uhr

Eine Openair-Performance für 30 Personen.

Rezitation und Moderation: Dorothea Baltzer

Musik: Constanze von Bausznern

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Diese Farbe ist so elementar wie keine andere!

Literarische Berühmtheit erlangte die blaue Blume, das Sehnsuchts-Symbol der Romantik. Machen Sie diesen Abend mal blau… Zu den poetischen Fundstücken aus der Romantik, aber auch von Georg Kreisler und Jakob van Hoddies musiziert Constanze von Bausznern mit Kompositionen von Debussy, Jolivet und Fukushima. Die Veranstaltung folgt den gültigen Hygienebestimmung der Landeshauptstadt Stuttgart.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.

Mit ihrer Teilnahme stimmen die Teilnehmer*innen der Aufzeichnung zu.

Anmeldung telefonisch unter 0711 763863 oder per E-Mail an info@garnisonsschuetzenhaus.de Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist nach der Veranstaltung auf http://www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de zu sehen.

Textwerkstatt Schüler:innen: BLAUE MENSCHEN

Sonntag, 18. Juli, 17:00 Uhr

Zu Hause eingesperrt, ohne Berührung mit ihren Freunden, hinter den Laptop verbannt – Jugendliche litten unter dem Lockdown mit am meisten.

Wie groß ist die Sehnsucht danach, INS BLAUE zu reisen! Raus, einfach raus. Aus Haus und Fesseln. Rein, einfach rein. Ins Meer, in den Himmel, in ein Paar herrliche dunkelblaue Augen.

„Ich könnte noch Blumen an den Rand malen. Blaue Blumen.

Und uns beide. Als blaue Menschen.

Wie fändest du das?“

Mit Texten der Romantik und aus der eigenen Feder erkundet eine Gruppe Jugendlicher vom Schriftstellerhaus die schon fast fremd gewordene Freiheit. BLAUE MENSCHEN bevölkern den Garten des Garnisonssschützenhauses. Die wollen nur spielen. Die wollen nur kopfstehen. Im blauen Gras liegen und vom grünen Himmel träumen.


Die Performance der Schüler:innen ist der Auftakt eines literarischen Sonntags vor der Lesung von Wilhelm Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ mit Wolfgang Tischer (18:00 Uhr). Anmeldung telefonisch unter 0711 763863 oder per E-Mail an info@garnisonsschuetzenhaus.de

Sommerprogramm aktuell

Liebe Leute!

Unser Sommerprogramm ist aktualsiert worden: Veranstaltungen sind dazu gekommen und Zeiten haben sich geändert. Falls Ihr es bisher noch nicht auf die Dornhalde geschafft habt, ist jetzt der beste Zeitpunkt!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Aktuelles Sommerprogramm 2021

Märchenspaziergang: In der Weite des Augenblicks – Geschichten zur Blauen Stunde, erzählt zu hellblauer Zeit

Sonntag, 4. Juli 21, 18.00 Uhr

Die Blaue Stunde, Zeit zwischen Tag und Nacht, zwischen Augenblick und Ewigkeit, die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit verwischt, Sehnsüchte erwachen mit stiller Kraft.
Auch die alten Märchen und Geschichten erzählen von der Sehnsucht, dieser leisen und mächtigen Triebfeder unseres Lebens, erzählen davon, wie sich Wünsche und Sehnsüchte erfüllen können, auf wundersamen, verschlungenen und märchenhaften Wegen. Eine Auswahl dieser Geschichten hören Sie in und um den verwunschenen Garten des Garnisonsschützenhauses.

Erzählerin: Petra Weller (www.maerchen-erzaehlt.de) Treffpunkt am Garnisonsschützenhaus
Dauer: ca. 2 Std
Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt, überdachte Sitzgelegenheiten sind vorhanden

„Sommerfrische im kühlen Grün“: Waldführung mit Nina Blazon am 27.6.21

Waldführung Nr. 1 am Sonntag, den 27. Juni 2021

In den heißen Monaten ist der Wald als natürliche Klimaanlage auch für die Stadt besonders wichtig. Auf dem Spaziergang durch den Wald werden wir die Kühle genießen und spannende und auch überraschende Fakten über Buchen, Eichen und Fichten erfahren. Zum Beispiel, dass Bäume hören können (nur wie?). Und wussten Sie schon, dass Wälder auch Regenmacher sind?

Veranstalter:

Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille e.V.

Auf der Dornhalde 1+1a

70597 Stuttgart

www.garnisonsschuetzenhaus.de

Leitung der Waldführungen: Nina Blazon

Zeit: Von 14 bis 16 Uhr, max. 15 Plätze

Start- und Endpunkt: Garnisonsschützenhaus

Teilnahmegebühr: 7,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Anmeldung: info@garnisonsschuetzenhaus.de

oder bei Frau Berger unter Tel. 0711/763863  (Bei Bedarf bitte auf den Anrufbeantworter sprechen)

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Frank Ackermann und Barbara Stoll: „Isolde Kurz: Ein Splitter vom Paradies“

Donnerstag, 17. Juni 2021 / Uhrzeit: 19:00 – 20:30

Herzliche Einladung ans Garnisonsschützenhaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ins Blaue“ des Schriftstellerhauses Stuttgart.

Weitere Infos auf der Website des Schriftstellerhauses

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

Unterwerfung und Auflehnung – Schillers Zeit in Stuttgart. Spaziergang zum Garnisonsschützenhaus

Wer: mit Frank Ackermann, Dorothea Baltzer & Reinhard Schmidhäuser

Wann: am Sonntag, den 6. 6. 21, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Santiago-de-Chile-Platz an der Haigstkirche
Abschluss am Garnisonsschützenhaus ca. 17:00 Uhr

Schiller hat bis zu seiner berühmten Flucht –  am 22. September 1782 – sieben Jahre in Stuttgart gelebt. An der Militärakademie (Carlsschule), die mit dem Neuen Schloss verbunden war, wurde er zum Mediziner ausgebildet, und hier schrieb er heimlich seine „Räuber“, die ihn über Nacht berühmt machten, aber ihn auch in Konflikt mit Herzog Carl Eugen brachten. Schiller selbst hat die Zeit der Entstehung der Räuber als „Naturwidrigen Beischlaf der Subordination und des Genius“ bezeichnet.

Damals war Schiller mindestens dreimal im Schloss Hohenheim und kam dabei über die Alte Weinsteige auch durch Degerlocher Gemarkung.

Daran erinnern wir bei diesem Schiller-Spaziergang, und auch an die anderen Stationen seiner Stuttgarter Jahre: von der ersten Begegnung mit Goethe und der „Räuber“-Lesung im Bopserwäldchen bis hin zur Flucht, zu der Schiller gewissermaßen genötigt wurde: Denn Herzog Carl Eugen hatte ihm das Dichten verboten und mit Festungshaft auf dem Asperg gedroht.

Anmeldung zur Veranstaltung unter info@garnisonsschuetzenhaus.de
oder Telefon 0711 763863. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Durchführung der Veranstaltung hängt von den geltenden Coronabestimmungen ab.

Es wird Sommer am Garnisonsschützenhaus!

Wir öffnen unsere Ausstellungen am 30. Mai. Den ganzen Sommer bis 19. September haben Sie sonntags die Gelegenheit, sich coronakonform “ins Blaue“ zu begeben. Und damit ist nicht nur unser Garten gemeint.

Die Gemäldeausstellung „Ins Blaue“, die unter dem Dach des sozialpsychiatrischen Zentrums in Sillenbuch entstanden ist, bildet den Mittelpunkt unserer Ausstellungen.

Dazu kommen die von Nina Blazon neu gestaltete und kulturgeschichtlich ausgerichtete Ausstellung zum Wald und die Aussstellung zur Geschichte der Dornhalde von Bertram Maurer.

Für das umfangreiche Veranstaltungsprogramm haben wir das Stuttgarter Schriftstellerhaus als Partner gewonnen. Das Literaturprogramm des Schriftstellerhauses umfasst acht Lesungen und Performances. Als Verein bieten wir fünf weitere Veranstaltungen an.

Hinzu kommen Führungen durch den Wald auf der Dornhalde mit vielen interessanten kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Informationen.

Zum Stuttgarter Schriftstellerhaus

Zur vollständigen Veranstaltungsübersicht (PDF)

Den Anfang macht die Lesung des Stuttgarter Schriftstellers Fabian Neidhardt am 5. Juni, gefolgt von einem Schiller-Spaziergang, in dem Schillers Stuttgarter Zeit näher beleuchtet werden soll, zum Garnisonsschützenhaus am 6. Juni.

Zum Beitrag von Fabian Neidhardt auf der Website Schriftstellerhaus

Immer wieder werden wir im Laufe des Sommers auf einzelne Veranstaltungen hinweisen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Garnisonsschützenhaus!

Alle Veranstaltungen finden im Freien, die Ausstellungen in der gut belüfteten Remise statt.

Ausstellungen und Garten sind während der Veranstaltungen und an Sonn- und Feiertagen jeweils von 11-18 Uhr geöffnet.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen unter info@garnisonsschuetzenhaus.de oder Telefon 0711 763863

Gefördert von der Stadt Stuttgart, Kulturamt

Frühling am Garnisonsschützenhaus!

Mitten in der dritten Welle der Pandemie ziehen an den schönen Frühlingstagen wieder Heerscharen   von Stadtwanderern am Garnisonsschützenhaus vorbei. Erinnerungen werden wach an den letzten Sommer, als wir uns am Jubiläum 250 Jahr Hölderlin und Hegel beteiligt haben und pandemiegerecht Veranstaltungen im Freien durchführen konnten. In diesem Jahr soll es – unterstützt vom Kulturamt – eine Fortsetzung geben.

So hat sich auch das Gartenteam um Johanna Moltmann-Hermann am 27. März getroffen, um gemeinsam coronagerecht mit Abstand im Garten zu arbeiten und um einfach an der frischen Luft zu sein. Im Nutzgarten war nicht mehr viel zu tun: Schotter auf einem Teil der Wege und Moos entfernen, dort blüht vieles schon wunderbar.

Hinter dem Wach- und Wohnhaus wurde der ehemalige Wäscheplatz „entdeckt“ und ein Teil der Bodenplatten freigelegt, – vielleicht ein Ort zum Sitzen im Sommer?

Die Hartriegelruten wurden gesammelt und zum Waldsofa“ gelegt, das später damit aufgepolstert werden soll, – vielleicht für eine Märchenstunde im Sommer?

Wie alle hoffen wir nun, dass bald wieder Lockerungen und Gruppentreffen im Freien möglich sind. Ab Mitte Mai wollen wir wieder wie letzten Sommer das Gelände und den Schuppen für‘s Publikum öffnen. Es sind einige Veranstaltungen geplant, – lasst Euch überraschen!

Das Schriftstellerhaus hat auch das Garnisonsschützenhaus für sich entdeckt und wird zusammen mit uns die Veranstaltungsreihe „Ins Blaue“ anbieten. Sie soll Anfang Juni beginnen. Wir freuen uns auf einen schönen Sommer – mit oder ohne Corona-Auflagen!

Volkstrauertag am Garnisonsschützenhaus

Eigentlich wollten wir an diesem herrlichen so gar nicht nach Trauer gestimmten Sonntag Garten und Ausstellung zum letzten Mal öffnen – die Pandemie zwingt uns und unsere Besucher leider zum Verzicht!

Also Aufräumen, Schuppen und Gebäude winterfest machen.

Karl Schmid stellt das Wasser ab, entleert die Leitungen und wir räumen unsere Sachen aus dem Schuppen ins trockenere Wachhaus. Die Schilder mit den Hölderlin-Versen werden aus dem Garten entfernt, eine Passantin will sich unbedingt zwei Zeilen aufschreiben.

Johanna Moltmann-Hermann und Cornelie Steidel haben am Samstag den Garten gerichtet – auch im November sieht er noch wunderschön aus. Vereinsmitglied Joachim Selinger kommt zufällig mit dem Fahrrad vorbei und fotographiert; die Ergebnisse seht Ihr auf dieser Seite!

Die Stadtführerin Alexandra Birkert holt ihre Jubiläumsplakate zu 250 Jahren Hegel und Hölderlin ab, die den Sommer über im Schuppen hingen, wie ja auch an verschiedenen Stellen in der Stadt. Ihr Mann will  sich über die Geschichte des Ortes informieren. Also Aufschließen der ersten Box mit Bertram Maurers Dauerausstellung.

Dann entsteht eine Szene, die schon viele von uns an solchen Tagen erlebt haben. Die Leute bleiben stehen, interessieren sich für die Gebäude, die Ausstellung und stellen dann wie immer dieselbe Frage: Was passiert mit den Gebäuden? Wie geht es weiter?

Leider wissen wir die Antwort nicht. Die Bauaufnahme ist erfolgt, die genauen Sanierungskosten sind ermittelt, der Gemeinderat kennt sie. Die Bürgerstiftung unterstützt unsere Absicht der künftigen Nutzung für Vereine, Gruppen und Bürger*innen.Vielleicht lässt sich der Gemeinderat von der Novembersonne und den schönen Fotos zu einem Beschluss animieren. Nie war der Naherholungsort Garnisonsschützenhaus und Dornhalde wichtiger als jetzt in Pandemiezeiten!

Reinhard Schmidhäuser