Partnerschaften und Kooperationen

Das Projekt „Garnisonsschützenhaus“ berührt eine Vielzahl von Fragestellungen aus unterschiedlichen Disziplinen. Von baurechtlichen Fragen über Themen aus Steuer- und Genossenschaftsrecht bis zu historischen Recherchen und betriebswirtschaftlichen, kommunikativen und programmatischen Aspekten. Wir freuen uns, dass wir für wichtige Bereiche bereits kompetente und engagierte Partner gewinnen konnten und stellen unsere Fach-, Kommunikations- und Programmpartner hier vor.

Fachpartner:

Kommunikationspartner:

Programmpartner:

Stadtarchiv Stuttgart

Das Stadtarchiv Stuttgart hat im Rahmen der Bauvoranfrage sein Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Das Stadtarchiv Stuttgart begrüßt und unterstützt die Bemühungen, die Geschichte des Schießplatzes Dornhalde und des Garnisonschützenhauses als Beitrag zur Stadtgeschichte Stuttgarts im Allgemeinen sowie zur Geschichte und künftigen Nutzung des Ortes im Besonderen zu erforschen. Aufgrund der bisherigen Recherchen der Initiative für das Garnisonsschützenhaus und des Stadtarchivs halten wir hierzu eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit für möglich. Das Stadtarchiv beabsichtigt deshalb nach weiteren Vorarbeiten, bei einschlägigen Lehrstühlen an Historischen Seminaren ein entsprechendes Projekt anzuregen bzw. zu platzieren.“

Discodoener (Kommunikation)

Die Agentur Discodoener hat im Rahmen der Bauvoranfrage ihr Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille bekundet:

„Wir finden das Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille ein sehr spannendes Projekt. Discodoener ist eine Agentur für Grafikdesign und Kommunikation mit vielen Schwerpunktthemen im Kulturbereich Stuttgarts. Unter Anderem arbeiten wir exklusiv für die Staatsoper Stuttgart, das Stuttgarter Ballett, das Varieté Friedrichsbau und die neue Stadtbibliothek. Um den Kulturbereich in Stuttgart weiter zu stärken und das denkmalgeschützte Gelände durch „Bespielung“ zu erhalten, wollen wir das Projekt Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille gern ehrenamtlich unterstützen.“

VHS Stuttgart

Die VHS Stuttgart hat im Rahmen der Bauvoranfrage ihr Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Die Volkshochschule Stuttgart kann sich gut vorstellen, in dem denkmalgestützten Gebäudekomplex Bildungsveranstaltungen in Verbindung mit unserer Ökostation auf dem Wartberg durchzuführen. Die Angebote dieses Fachbereiches kommen dem zunehmenden Interesse am Umwelt- und Naturschutz entgegen und werden der öffentlichen Aufgabe gerecht, die Bürgerinnen und Bürger mit konzentrierten und kooperativen Veranstaltungen über ökologische Fragestellung der heutigen Zeit zu informieren. Vor allem liegt uns daran praktische, konkrete und wirklichkeitsnahe Begegnungen in der Natur und mit unterschiedlichen Menschen und ihren Berufungen zu ermöglichen. Dafür würde sich der Garten der Stille hervorragend eignen.“

Hospitalhof Stuttgart

Der Hospitalhof Stuttgart hat im Rahmen der Bauvoranfrage sein Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Aus den Erfahrungen unserer eigenen Angebote heraus vermuten wir, dass der Bedarf an Rückzugsorten bzw. Angeboten zur Stille und Meditation groß ist. Die bei uns stattfindenden Seminare und Vorträge dazu sind ebenso wie die Angebote für Trauergesprächsgruppen und Vorträge zu diesem Themenbereich im kirchlichen Kontext verantwortet, auch wenn die Seminare vermutlich über das erwartbare klassische kirchliche Angebot hinausgehen. Bestimmt gibt es aber weiteren Bedarf, der sich von einem Haus der Kirche, das wir sind, nicht abdecken lässt. Über Kooperationen zu sprechen, ist zu diesem Zeitpunkt zu früh, aber wenn es ein solches Haus gäbe, würden wir Anfragen nach unseren Räumen, die gelegentlich von Anbietern solcher Seminare kommen, sicher weiterleiten, in der Annahme, dass es dort dann eine Art Kommission gäbe, die die Anliegen prüft und die Räume vergibt.“

Handwerkskammer Region Stuttgart

Die Handwerkskammer Region Stuttgart hat im Rahmen der Bauvoranfrage ihr Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Mit diesem Schreiben befürwortet die Handwerkskammer Region Stuttgart grundsätzlich das von der Initiative für das Garnisonsschützenhaus angedachte Projekt „Haus der Stille“, das auf dem Gelände des ehemaligen Garnisonsschützenhauses in Stuttgart (Auf der Dornhalde 1+1a, 70597 Stuttgart) entstehen soll.

Die Handwerkskammer Region Stuttgart ist neben dem Stadtkreis Stuttgart auch für die Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen und Rems-Murr zuständig, so dass die Kammer insgesamt rund 30.000 Handwerksbetriebe vertritt.

Wir sagen gerne die Bereitschaft zu, das Projekt der oben genannten Bürgerinitiative insbesondere durch Kontaktvermittlung im Rahmen verschiedener Netzwerke (Einbinden der einschlägigen Berufsschul- und Ausbildungszentren der Bau- und Ausbaugewerke; Weiterleitung an auf Denkmalschutz und Denkmalpflege spezialisierte Handwerksbetriebe in Stuttgart) zu unterstützen.“

Koeber Landschaftsarchitektur

Koeber Landschaftsarchitektur hat im Rahmen der Bauvoranfrage sein Interesse an dem Projekt Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille bekundet:

„Wir begleiten das Projekt im Moment ehrenamtlich bei der Konzeption und Gestaltung der Freiflächen. Unser Engagement für das Projekt hat zwei wesentliche Gründe: Einerseits möchten wir ein ehrenamtliches Engagement für ein solch tolles Projekt gerne unterstützen und andererseits reizt uns als Landschaftsarchitekten hier der ‚genius loci‘, der Geist des Ortes. Die Lage des Hauses an der Hangkante, am Waldrand und seine Geschichte sprechen für sich. Wir durften uns im Büro bereits mit verschiedenen besonderen Orten in der Region beschäftigen und freuen uns auf die Aufgabe, die durch den programmatischen Titel ‚Garten der Stille‘ einen zusätzlichen Reiz erhält.“

PLENTYEMPTY e.V.

„PLENTYEMPTY” ist ein gemeinnütziger Verein, der KünstlerInnen aller Gattungen mit Besitzern von leeren Räumen und Flächen zusammenbringen und somit Stuttgart zu einem fruchtbarem Boden für Sprösslinge aus Kunst und Kultur machen möchte. Herzstück des Projekts ist eine Internetplattform, auf der sich Raumsuchende und Raumanbieter direkt verbinden können. Wir wollen vor allem temporären Kunstprojekten unkompliziert zu Raum verhelfen – oder solchen, die nicht im Fokus klassischer Raumvermittlung stehen. Auf plentyempty.com können sie sich finden.

„PLENTYEMPTY e.V.“ erklärt sein Interesse an einer Kooperation mit der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Garnisonsschützenhauses bei Stuttgart. Das Garnisonsschützenhaus bietet vielfältigen Raum im nahe gelegenen Stadtraum, damit KünstlerInnen ihr Vorhaben realisieren und sich zeigen können.

Die Initiative für das Garnisonsschützenhaus unterstützt die freie Kulturszene in Stuttgart und macht einen vernachlässigten denkmalgeschützten Leerstand durch die Bespielung attraktiver. Die Stuttgarter können sich über ein vielfältiges, kulturelles Programm in ihrer Nachbarschaft – in ihrer Stadt freuen. Aufbauend auf dem aktuellen Konzept sind für uns Projektkooperationen in den folgenden Bereichen denkbar:

  • Konzeption und Entwicklung von kulturellen Angeboten in Form von Ausstellungsbeteiligungen, Themenwochen und Veranstaltungen
  • Kooperation und Umsetzung bei konkreten Projekten

Wir begrüßen den Gedanken eines gemeinwohlorientierten Trägerschaftsmodells. Im Falle einer Vergabe zur Umsetzung des vorgeschlagenen Nutzungskonzepts sind wir bereit, die Initiative bei der Entwicklung des Konzeptteils im Bereich “Kunst und Kultur” zu beraten und zu kooperieren.

Nils Krämer, PLENTYEMPTY e.V.
www.plentyempty.de

Strebewerk

Aus Sicht unseres Büros, das sich vor allem mit der Erforschung und dem Erhalt historischer Bausubstanz beschäftigt, wäre eine nachhaltige, öffentliche Nutzung des Garnisonsschützenhauses am Dornhaldenfriedhof wünschenswert. Daher unterstützen wir sehr gerne die ehrenamtliche Initiative „Garnisonsschützenhaus“ bei ihrer Bewerbung als zukünftige Nutzerin des ehemaligen Schützenhauses sowie des Wohnhauses. Um eine reelle Grundlage für die Bewerbung zu ermitteln, haben wir im Auftrag der Initiative „Garnisonsschützenhaus“ die Schäden an beiden Gebäuden exemplarisch dokumentiert, notwendige Maßnahmen vorgeschlagen und eine Kostenschätzung erstellt. Ziel unserer Arbeit war es, die notwendigen Schritte im Falle einer positiven Entscheidung der Stadt aufzuzeigen und eine größere Planungssicherheit bei der Realisierung des Vorhabens „Haus der Ruhe“ zu ermöglichen. Aufbauend auf unserer Dokumentation würden wir die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes als Architekten betreuen. Hierfür fand bereits ein Sondierungsgespräch mit den zuständigen Denkmalpflegern der Unteren Denkmalschutzbehörde sowie des Regierungspräsidiums Stuttgart statt. Eine kurze Vorstellung unseres Büros mit den Haupttätigkeitsfeldern finden Sie unten, die Referenz-Projekte im Bereich der Architektenleistungen der letzten fünf Jahre finden Sie in unserer Referenzliste.

strebewerk. Riegler Läpple
Partnerschaft Diplom-Ingenieure
www.strebewerk.de 

Bürobeschreibung:
Wir sind eine Partnerschaftsgesellschaft mit Büro im Stuttgarter Westen, die sich aus zwei Partnern und acht festangestellten Mitarbeitern zusammensetzt. Die Qualifikationen umfassen dabei:

  • sieben Architekten (davon zwei mit einer Steinmetzausbildung)
  • einer Doktor-Ingenieurin (Architektur) mit Master Denkmalpflege
  • zwei Architekten im Praktikum
  • Eingetragen in der Fachliste Denkmalschutz der Architektenkammer Baden-Württemberg.

Unser Tätigkeitsfeld umfasst nachfolgende Bereiche:

Architektenleistungen / Bauen im Bestand:

Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von Sanierungen und Umbauten v.a. im denkmalgeschützten Gebäudebestand. Das Spektrum umfasst dabei Voruntersuchungen in Kooperation mit spezialisierten Fachrestauratoren sowie alle Architektenleistungen nach HOAI. Dazu gehören u.a. Schadens- und Maßnahmenkartierungen an Natursteinfassaden und Metallbauteilen mit Mengen-, Massenermittlung und Kostenschätzung sowie auch das Erstellen detaillierter Leistungsverzeichnisse, Kostenberechnungen und Mitwirkung bei Ausschreibung und Vergabe.

Bauaufnahme und Dokumentation:

Bauaufnahmen in den Genauigkeitsstufen I bis IV, bauhistorische und dendrochronologische Untersuchungen, Dokumentationen in Form von Befunduntersuchungen, bauhistorischen Kartierungen, Archivrecherche und Erstellen von Raumbüchern.

Inventarisation:

Inventarisation, Erfassung und Beratung bei der fachgerechten Lagerung vorhandener Fundstücke, Spolien, historischer Schablonen- und Planbestände zum Aufbau eines Archives mit gedruckten Findbüchern und Datenbanksystemen. Konzeption und Entwicklung von Fachdatenbanken: Aufbau und Betreuung von Fachdatenbanken im Bereich Inventarisation, Bauforschung und Bauen im Bestand. Für die technische Realisierung arbeiten wir eng mit einem Entwicklerteam zusammen. Wir koordinieren den Import von bestehenden Datenbanksystemen und steuern die Entwicklung in allen Meilensteinen bis zum endgültigen Release.

Unnützes Stuttgartwissen

Ich bin hauptberuflich Kaufmann im Einzelhandel. Als gebürtiger Kirchheimer (unter Teck) lebe ich seit 2002 in Stuttgart und habe mein Hobby – die Landeshauptstadt – zu seinem Nebenjob gemacht. Seit 2012 betreibe ich den Blog UNNÜTZES STUTTGARTWISSEN, auf Facebook hat die Seite mehr als 34.500 Fans. Um eigene Stuttgart-Bücher vertreiben zu können, habe ich gemeinsam mit einem Freund zudem den Lokalteil Verlag gegründet. Da ich mit Herzblut Stuttgarter bin und mir das Bewahren der Architekturgeschichte der Stadt ein besonderes Anliegen ist, unterstütze ich auch dieses Projekt.

Patrick Mikolaj, Unnützes Stuttgartwissen
http://unnuetzes-stuttgartwissen.de
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