Initiative: Bauvoranfrage (31.07.15)

Ende Juli 2015 haben wir fristgerecht unsere Bauvoranfrage beim Baurechtsamt der Stadt Stuttgart abgegeben. Hier veröffentlichen wir die Bestandteile.

  1. Anträge
    • (Antrag auf Bauvorbescheid)
    • Fragenkatalog
    • (Baubeschreibung GSH)
    • (Baubeschreibung Wach- und Wohnhaus)
    • (Baubeschreibung Geräteschuppen)
    • (Gewerbliche Anlagen)
    • (Lageplan, schriftlicher Teil)
    • (Erklärung zum Bauherren)
  2. Entwurfsplanung
  3. Analyse und Berechnungen

Offenes Haus (26.07.15)

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Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat am Sonntag, 26.7.2015 ab 14 Uhr nochmals die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart geöffnet. Wir haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und die Geschichte des Ortes erläutert.

Die Reihe der „Offenen Sonntage“ am Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille haben wir mit Pfarrer Peter H. Wolff von der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Heslach abgeschlossen. Pfarrer Wolff hat alle Interessierten zu einer kurzen Andacht eingeladen. Mit einem Impuls zur Stille, Liedern und erlebter Stille haben sich die Mitfeiernden dem Thema des Ortes genähert. Die Andacht war offen für Menschen aller Glaubensrichtungen.

Offenes Haus (19.07.15)

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Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ öffnete am So, 19.7.2015 ab 14 Uhr die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart. Wir haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und die Geschichte des Ortes erläutert. Von 14 bis 16 Uhr haben wir potentielle Nutzer und Interessenten durch das Gebäudeensemble mit Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten geführt. Mit dabei war Barbara Drescher (Freie Landschaftsökologin), die ihr Wissen über das Landschaftsschutzgebiets Waldfriedhof-Dornhalde und dessen Besonderheiten bzw. seine Schutzwürdigkeit weitergegeben hat. Dabei spielen insbesondere die Waldklingen und die Wald- und Offenlandbiotope eine Rolle.

Offenes Haus (12.07.15)

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Foto: Christoph Kalck (www.kalck.de)

Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat am So, 12.7.2015 ab 14 Uhr die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart geöffnet. Wir haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und die Geschichte des Ortes erläutert. Von 14 bis 16 Uhr haben wir potentielle Nutzer und Interessenten durch das Gebäudeensemble mit Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten geführt. Nähert man sich dem Gelände des Garnisonsschützenhauses, fällt der niedrige Holzbau mit seiner langen Reihe verwitterter Tore kaum auf. Der ehemalige Geräteschuppen umschließt eine Fläche von immerhin rund 160 qm und trotzdem verrät das unscheinbare Äußere wenig über sein Potential. Maike Sander (meinlebenlang*) und Tina Kammer (interiorpark) haben die Tore geöffnet und Ideen vorgestellt, um diesen Raum zwischen Diesseits und Jenseits, Vergangenheit und Zukunft, Stadt und Stille mit Leben zu füllen.

www.garnisonsschuetzenhaus.de
www.interiorpark.com
www.meinlebenlang.de

Offenes Haus (05.07.15)

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Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat am So, 5.7.2015 ab 14 Uhr die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart geöffnet. Wir haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und die Geschichte des Ortes erläutert. Von 14 bis 16 Uhr haben wir potentielle Nutzern und Interessenten durch das Gebäudeensemble mit Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten geführt. Mit dabei war Britta Mösinger, Leerstandsmelder Stuttgart:

„Lieber ein stilles als ein leeres Haus!“ – Der Leerstandsmelder und das Garnisonsschützenhaus

Seit einigen Jahren steht es bereits leer, am 24.03.2014 tauchte das Garnisonsschützenhaus im Leerstandsmelder Stuttgart auf. Seither hat sich das Haus zu einem der prominentesten Punkt auf der Übersichtskarte mit über 200 Einträgen von ungenutzten Räumen und Gebäuden in Stuttgart entwickelt. Britta Mösinger, Mit-Initiatorin des Leerstandsmelder und der Initiative für das Garnisonsschützenhaus, weiß, warum „Auf der Dornhalde 1A“ jahrelang niemand mehr gelebt hat und welchen anderen Häusern in Stuttgart vielleicht ein ähnliches Schicksal wie dem Garnissonschützenhaus droht.

Offenes Haus (28.06.15)

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Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ öffnet am So, 28.06.2015 ab 14 Uhr die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart. Wir wollen das Projekt „Haus der Stille“ vorstellen und die Geschichte des Ortes erläutern.

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Jahre 1880 bzw. 1893/94 liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet am Dornhaldenfriedhof zwischen den Stadtteilen Degerloch, Sonnenberg und Heslach. Es ist einer der wenigen architektonischen Zeitzeugen der Stadtgeschichte Stuttgarts im 19. und 20. Jahrhundert – von der militärischen Schießplatz-Nutzung der Königlichen Garnison Stuttgart über Hinrichtungen während des Dritten Reiches bis zur Entstehung des Dornhaldenfriedhofs und der letzten Ruhestätte der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe.

Von 14 bis 16 Uhr möchten wir potentielle Nutzern und Interessenten durch das Gebäudeensemble mit Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten führen und dabei ins Gespräch zu kommen. Zwischen So, 21.06 und So, 26.7 wollen wir das Offene Haus regelmäßig Sonntags anbieten und auch Referenten zu Kurzvorträgen bzw. Führungen einladen. Programmdetails folgen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Veranstaltung zum Teilen auf Facebook finden Sie hier.

Offenes Haus (21.06.15)

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Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat am So, 21.06.2015 ab 14 Uhr erstmals die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart. Wir haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und ca. 50 Besuchern die Geschichte des Ortes erläutert. Zudem hat Hagen Müller, Friedhofsgärtnermeister ab 14.30 Uhr in dem kurzen Vortrag „Der Friedhof im Spiegel der Zeit“ von den Veränderungen der Bestattungs- und Friedhofskultur auf den Stuttgarter Friedhöfen berichtet. Zwischen So, 21.06 und So, 26.7 wollen wir das Offene Haus regelmäßig jeden Sonntag anbieten. Von 14 bis 16 Uhr möchten wir potentielle Nutzern und Interessenten durch das Gebäudeensemble mit Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten führen und dabei ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Spaziergänge in die Zukunft – Garnisonsschützenhaus (20.06.15) / Ausgebucht

Die Stiftung Geißstraße hat gemeinsam mit der Stuttgarter Zeitung drei Sommer-Stadtspaziergänge angeboten. Nicht, um die Denkmale der Vergangenheit zu besichtigen. Sondern um Entwicklungen wahrzunehmen, die die Zukunft der Stadt betreffen. Wir haben bei einem Spaziergang am Samstag, 20. Juni 2015, 10:00 Uhr das Garnisonsschützenhaus vorgestellt. Die Vision für die Stadt der Zukunft ist meist technisch geprägt. Neben modernen Architekturen, und neuen Wirtschaftskonzepten kommen oft die Bedürfnisse nach Ruhe, Entspannung und Natur sowie Orte für alternative Szenen und Künstler zu kurz.

Christian Dosch von der Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat ca. 40 Teilnehmern während des Spaziergangs seine Vorstellung von einer Nutzung des Garnisonsschützenhausareals vorgestellt – als ein Ort, an dem kreatives Arbeiten, Meeting, aber auch Gärtnern und temporäres Wohnen vereint wird. Bis Ende Juli hat die Initiative vom Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen Zeit bekommen eine Option für ein Erbbaurecht an dem Anwesen des Garnisonsschützenhaus zu geben. Voraussetzung hierfür ist unter anderem die Gründung einer eigenen Rechtspersönlichkeit durch die Initiative. Die Konzeption sieht die Installation einer Bürgergenossenschaft vor.

Veranstalter ist die Stiftung Geißstraße.

http://www.geissstrasse.de/veranstaltungen/mein-stuttgart-2015

Führung Garnisonsschützenhaus (31.05.15)

Die Initiative „Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille“ hat am Sonntag, 31.5.2015 die Leser des Stuttgarter Wochenblatts zu einer besonderen Führung eingeladen und die Türen eines vergessenen Ortes in Stuttgart geöffnet. Wir waren begeistert von der Resonanz – über 70 Bürgerinnen und Bürger sind unserer Einladung gefolgt.

Die Initiatoren haben das Projekt „Haus der Stille“ vorgestellt und die Geschichte des Ortes erläutert. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble aus dem Jahre 1880 bzw. 1893/94 liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet am Dornhaldenfriedhof zwischen den Stadtteilen Degerloch, Sonnenberg und Heslach. Es ist einer der wenigen architektonischen Zeitzeugen der Stadtgeschichte Stuttgarts im 19. und 20. Jahrhundert – von der militärischen Schießplatz-Nutzung der Königlichen Garnison Stuttgart über Hinrichtungen während des Dritten Reiches bis zur Entstehung des Dornhaldenfriedhofs und der letzten Ruhestätte der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe. Etwa zwei Stunden lang führten die Initiatoren über das Grundstück und öffneten die Türen von Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus und Geräteschuppen.

Führung über Wald- und Dornhaldenfriedhof (30.05.15)

Am Samstag, 30. Mai 2015 haben wir in Kooperation mit der Vereinigung Stuttgarter Friedhofsgärtner und dem Verein für Friedhofskultur zu einer etwa 2-stündigen Führung über Waldfriedhof und Dornhaldenfriedhof eingeladen. Auf dem Waldfriedhof in Stuttgart-Degerloch ist vor mehr als 100 Jahren der erste Tote beerdigt worden. Zahlreiche Menschen, darunter viele Stuttgarter Persönlichkeiten, haben dort inzwischen ihre letzte Ruhe gefunden. Der Spaziergang über die Friedhöfe ist daher auch ein Gang durch die Stuttgarter Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Jürgen Elser, Heinz Tiedemann und Hagen Müller haben einen Schwerpunkt auf die Zeit zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg gelegt. Währenddessen wurde das Garnisonsschützenhaus und der Schießplatz Dornhalde teilweise noch militärisch genutzt. Texte und Inschriften von Otto Moser am Ehrenfeld verdeutlichen den Zeitgeist nach dem 1. Weltkrieg, Figuren von Käthe Kollwitz und Fritz von Graevenitz klagen die Verherrlichung des Krieges an. Am Lebenslauf des Bildhauers Josef Zeitler, der am Bau des Waldfriedhofs maßgeblich beteiligt war, wird beispielhaft Lebensrealität zwischen den Kriegen deutlich.