Ausstellungseröffnung „Biene Schmetterling & Co“

Rund  300 Erwachsene – darunter unser ältestes Vereinsmitglied mit 91 Jahren – und Kinder haben am sonnigen 1. Mai die Ausstellungseröffnung von „Biene Schmetterling & Co“ besucht!

Von einer fachkundigen Führung zum Thema Bienen über Beispiele für einen insektenfreundlichen Garten bis hin zu einer  Mal- und Bastelbox für Kinder war für alle etwas geboten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, vor allem die gebackenen Insekten waren ein Renner!

Das Gesamtkonzept der Ausstellung wurde von unserem Vereinsmitglied Karin Rossnagel zusammengestellt und beinhaltet einen Beitrag zu Bienen und Insekten in den Boxen 2 und 3 und im Garten (Catarina Bilbija und Jonathan Mertz), einem Beitrag zu Schmetterlingen in Box 5 (NABU) und einem Beitrag von Greenpeace in Box 6. Die Friedhofsgärtner runden das Angebot mit ihren Beispielen für naturnahe Grabgestaltung im Außenbereich ab. Einen festen Platz in der ersten Box hat seit der letzten Ausstellung im vergangenen Jahr der Beitrag zur Geschichte des Ortes von Dr. Bertram Maurer.

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen mit vielen Besucherinnen und Besuchern!

Artikel zur Ausstellungseröffnung in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung

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Ausstellung „Biene, Schmetterling & Co“

Eine Ausstellung am Garnisonsschützenhaus auf der Dornhalde vom 1. Mai bis 29. Juli 2018

Sterben die Insekten aus?

In der Ausstellung Biene, Schmetterling & Co wird das dramatische Insektensterben thematisiert. Welche Auswirkung hat der Rückgang der Insekten auf die Artenvielfalt in der Natur? Welche Bedeutung hat das für uns und unsere Ernährung? Es werden Beispiele für die Lebensräume von Wildbienen und Schmetterlingen gezeigt, Nisthilfen werden erklärt.

Im Außenbereich wurde vom Verein Garnisonsschützenhaus – Raum für Stille e.V. ein bienenfreundlicher Garten angelegt. In einem hohlen Baumstamm kann ein Bienenstock beobachtet werden.

Der Verein Garnisonsschützenhaus hat verschiedene Partner gefunden, die Fakten und Zahlen zu den Lebensbedingungen der Insekten darstellen:

  • Das naturpädagogische Konzept mit Exponaten wurde von Catarina Bilbija und Jonathan Mertz entwickelt.
  • Der BUND hat einen Ausstellungsteil über die Lebensräume von Schmetterlingen zur Verfügung gestellt.
  • Durch den NABU erfolgte die wissenschaftliche Beratung. Ab Pfingsten werden für zwei Wochen Informationen zur Auswirkung von Pestiziden auf Insekten zur Verfügung gestellt.
  • Greenpeace
  • Der Verein für Friedhofkultur hat im Außenbereich hinter dem Wachhaus eine kleine behindertengerechte Urnengrabanlage aufgebaut. An einem Beispiel wird gezeigt, wie Gräber naturorientiert gestaltet werden können, so dass sich auch Bienen und Schmetterlinge darauf wohlfühlen.

Die Ausstellung richtet sich an Wanderer und Spaziergänger, aber auch an Kinder und Schulklassen. Aus den Stücken eines kürzlich gefällten Baumstamms wurden zwei „Klassenzimmer im Freien“ gestaltet. Neun Termine mit Schulklassen aus vier Schulen aus Stuttgart wurden bereits vereinbart.

Wie bei der letzten Ausstellung im Herbst ist die erste Box des Schuppens der Geschichte der Dornhalde und des Garnisonsschützenhauses gewidmet.

Die Ausstellung ist von Mai bis Juli 2018 am Wochenende, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.30 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Eröffnung findet am 1. Mai um 14:00 Uhr statt.

Die Ausstellung wird finanziell gefördert von der Heidehof-Stiftung, der LBBW-Stiftung, der Stadt Stuttgart und dem Bezirksbeirat Degerloch.

Der Weg von der Seilbahn-Bergstation zum Garnisonsschützenhaus ist gekennzeichnet, einfach den Bienen und Schmetterlingen folgen!

 

 

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Dornhalde – Vom Schießplatz zum Friedhof

Am Freitag, den 30. März 2018, folgten knapp 100 Interessierte Dr. Bertram Maurer bei seiner Führung über das Gelände von Garnisonsschützenhaus und Dornhaldenfriedhof. Der Spezialist für die Geschichte des Areals erläuterte die Lage des ehemaligen Schießplatzes sowie die Geschichte der Gebäude und des Friedhofs.

Zum Artikel über die Führung in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung

 

Baumfällung zum Frühlingsbeginn – Ein erster Schritt in Richtung Sanierung?

Nach verschiedenen Kontakten zwischen Verein und Amt war es schließlich so weit: Am Montag, den 12. März, wurde entsprechend Auftrag des Amts für Liegenschaften und Wohnen die Tanne neben dem Wach- und Wohnhaus am Garnisonsschützenhaus entfernt. Das ist einerseits schade, weil sie ein Aufenthaltsort für Eulen war, was man gelegentlich am Gewölle vor der Haustür sehen konnte. Andererseits stand sie so nah am Haus und wuchs über das Dach und in die Dachrinne, dass sie um des Erhalts des Hauses willen entfernt werden musste.

Vorarbeiten hatte Vereinsmitglied Hagen Müller bereits geleistet, indem der die Büsche unter der Tanne und Grabsteine, die noch hinter dem Haus lagen, entfernt hatte. Am Montag schloss er der Fa. Holzwarth auf, die den Baum fachgerecht Stück für Stück fällte. Das Ganze wurde dokumentiert von unseren Fotographen Karin Rossnagel und Dieter Raith, der die Aktion über eine längere Zeit begleitete. Vielen Dank dafür.

Dieter Raith hat sich auch trotz Höhenangst in den Korb des Krans gezwängt und mit seiner Kamera spannende Bilder vom Dach des Hauses geschossen.

Die gute Botschaft: Dachrinne und Dach sind unversehrt, es muss nichts weiter repariert werden.

Die schlechte: Die romantische Ansicht vom Haus mit Baum ist leider Geschichte. Man hat jetzt vom Weg aus freien Durchblick auf den Abluftkamin des Heslacher Tunnels.

Jetzt warten wir darauf, dass die Stadt auch den Startschuss zur Bauplanung gibt!

Sanierung des Garnisonsschützenhauses – Wie geht es weiter?

Am 30. Juni 2017 wurden wir vom Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen des Gemeinderats gebeten, ein Sanierungs- und Nutzungskonzept zu erarbeiten und einen Kostenplan vorzulegen.

Am 28. September haben wir den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft und Wohnen das Sanierungs- und Nutzungskonzept des Vereins zukommen lassen. Nach den gemeinsam mit unseren Partnern, dem Architekturbüro strebewerk. und dem Sozialunternehmen Neue Arbeit, entwickelten Vorstellungen soll das Garnisonsschützenhaus als sozialintegratives Projekt saniert werden.

Am 15. Dezember 2017 hat der Gemeinderat der Stadt Stuttgart entschieden, 2,25 Mio € für die Sanierung des Garnisonsschützenhauses bereitzustellen! Das Garnisonsschützenhaus bleibt im Besitz der Stadt. Die Stadt wird als Bauherr das Garnisonsschützenhaus in Zusammenarbeit mit dem Verein sanieren.

Anfang Februar hat uns der Oberbürgermeister persönlich bestätigt, dass 2,25 Mio € für die Sanierung der Gebäudegruppe zur Verfügung stehen und dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Verein freut. Zum Schreiben des Oberbürgermeisters.

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Schreiben des Oberbürgermeisters an den Verein vom 6. Februar 2018

Auch wir freuen uns über das Vertrauen und die Zustimmung des Gemeinderats zu unseren Plänen und auf die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung!

Zu Beginn des Jahres hatten wir das zuständige Referat angeschrieben und warten nun auf den Start der gemeinsamen Bauplanung.