Unterwerfung und Auflehnung – Schillers Zeit in Stuttgart. Spaziergang zum Garnisonsschützenhaus

Wer: mit Frank Ackermann, Dorothea Baltzer & Reinhard Schmidhäuser

Wann: am Sonntag, den 6. 6. 21, 15:00 Uhr

Treffpunkt: Santiago-de-Chile-Platz an der Haigstkirche
Abschluss am Garnisonsschützenhaus ca. 17:00 Uhr

Schiller hat bis zu seiner berühmten Flucht –  am 22. September 1782 – sieben Jahre in Stuttgart gelebt. An der Militärakademie (Carlsschule), die mit dem Neuen Schloss verbunden war, wurde er zum Mediziner ausgebildet, und hier schrieb er heimlich seine „Räuber“, die ihn über Nacht berühmt machten, aber ihn auch in Konflikt mit Herzog Carl Eugen brachten. Schiller selbst hat die Zeit der Entstehung der Räuber als „Naturwidrigen Beischlaf der Subordination und des Genius“ bezeichnet.

Damals war Schiller mindestens dreimal im Schloss Hohenheim und kam dabei über die Alte Weinsteige auch durch Degerlocher Gemarkung.

Daran erinnern wir bei diesem Schiller-Spaziergang, und auch an die anderen Stationen seiner Stuttgarter Jahre: von der ersten Begegnung mit Goethe und der „Räuber“-Lesung im Bopserwäldchen bis hin zur Flucht, zu der Schiller gewissermaßen genötigt wurde: Denn Herzog Carl Eugen hatte ihm das Dichten verboten und mit Festungshaft auf dem Asperg gedroht.

Anmeldung zur Veranstaltung unter info@garnisonsschuetzenhaus.de
oder Telefon 0711 763863. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Durchführung der Veranstaltung hängt von den geltenden Coronabestimmungen ab.