Baumfällung zum Frühlingsbeginn – Ein erster Schritt in Richtung Sanierung?

Nach verschiedenen Kontakten zwischen Verein und Amt war es schließlich so weit: Am Montag, den 12. März, wurde entsprechend Auftrag des Amts für Liegenschaften und Wohnen die Tanne neben dem Wach- und Wohnhaus am Garnisonsschützenhaus entfernt. Das ist einerseits schade, weil sie ein Aufenthaltsort für Eulen war, was man gelegentlich am Gewölle vor der Haustür sehen konnte. Andererseits stand sie so nah am Haus und wuchs über das Dach und in die Dachrinne, dass sie um des Erhalts des Hauses willen entfernt werden musste.

Vorarbeiten hatte Vereinsmitglied Hagen Müller bereits geleistet, indem der die Büsche unter der Tanne und Grabsteine, die noch hinter dem Haus lagen, entfernt hatte. Am Montag schloss er der Fa. Holzwarth auf, die den Baum fachgerecht Stück für Stück fällte. Das Ganze wurde dokumentiert von unseren Fotographen Karin Rossnagel und Dieter Raith, der die Aktion über eine längere Zeit begleitete. Vielen Dank dafür.

Dieter Raith hat sich auch trotz Höhenangst in den Korb des Krans gezwängt und mit seiner Kamera spannende Bilder vom Dach des Hauses geschossen.

Die gute Botschaft: Dachrinne und Dach sind unversehrt, es muss nichts weiter repariert werden.

Die schlechte: Die romantische Ansicht vom Haus mit Baum ist leider Geschichte. Man hat jetzt vom Weg aus freien Durchblick auf den Abluftkamin des Heslacher Tunnels.

Jetzt warten wir darauf, dass die Stadt auch den Startschuss zur Bauplanung gibt!

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