Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU) Berlin

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Foto: Mo Beat

Das im Sommer 2012 eröffnete Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU) ist ein unabhängiger Denk- und Produktionsraum im ehemaligen Güterbahnhof Moabit, Berlin. Nach über vier Jahren Planung, einem umfangreichen Umbau und Dank der Hilfe von Freunden und Unterstützern ist es dem Künstlerkollektiv KUNSTrePUBLIK gelungen das Gebäude über einen Erbpachtvertrag als langfristigen Standort für öffentliche Veranstaltungen und Forschungsresidenzen mit mehrmonatiger Dauer zu eröffnen. Neben Symposien, Workshops, Konferenzen, Konzerten und Ausstellungsprojekten werden experimentelle Formate für unterschiedlichste Öffentlichkeiten erprobt. Analog dem Warenaustausch der industriell geprägten Dekaden, soll der Güterbahnhof nun zu einem Umschlagplatz zeitgenössischer postindustrieller Werte werden.

Das ZKU versteht sich als Labor intermedialer und interdisziplinärer Aktivitäten, die sich künstlerisch und wissenschaftlich mit dem Phänomen Stadt auseinandersetzen. Über temporäre thematische Schwerpunkt-Programme verdichtet sich der kreative Austausch entlang zeitgenössischer Fragestellungen.

Den Fokus bilden raumtheoretische Fragen der Urbanistik: Geographie, Anthropologie, Stadtentwicklung, Architektur und Sozialwissenschaften treffen auf zeitgenössische Künstlerpositionen von Kontext- und Interventionskunst über Conceptual Art bis zu Street Art. Diese thematische Auseinandersetzung bindet neben den Partnern aus der Bildenden Kunst auch andere künstlerische Sparten wie zeitgenössische Tanz- und Theaterformate sowie Musik und Literatur ein.

Das ZKU vergibt zwei- bis achtmonatige Stipendien an KünstlerInnen, die für die Unterbringung in den zum Wohnen geeigneten Ateliers einen Betrag zwischen 200 und 800 EUR für den gesamten Zeitraum entrichten.

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